Warenkunde -
Was steckt da in meiner Hofkiste?

Zuckerhut

Schon gewusst?

Der Zuckerhut wird auch Fleischkraut genannt.

Wo kommt’s her?

Seinen Ursprung findet der Zuckerhut in Italien, Tessin, Österreich und Südfrankreich. Heutzutage wird er auch in der Schweiz, Frankreich und Süddeutschland angebaut. Italien exportiert große Mengen an Fleischkraut.

Wie wird’s verwendet?

Der Zuckerhut wird wie grüner Salat roh gegessen oder wie der Chicorée gebraten, gedünstet oder überbacken. Man kann die Blätter aber auch dämpfen, in Würzwasser sieden, braten und backen. Die großen, länglichen Blätter sind auch zum Füllen ideal. In Zuckerhut-Blättern eingewickelte Würste können in Blätterteig eingebacken werden. Zuckerhut schmeckt auch gratiniert.

Was bringt’s mit?

Durch die leichten Bitterstoffe hilft Zuckerhut-Salat, den Körper zu entgiften und unterstützt die Tätigkeit von Leber und Galle. Wie alle Salate aus dieser Familie tut es dem gesamten Harntrakt gut, wenn man regelmäßig davon isst.
Die enthaltenen Ballaststoffe wirken gut auf die Verdauung.

Unser Tipp:

Wem der bittere Geschmack in seiner kompletten Ausprägung nicht zusagt, der kann die ganzen Blätter kurz in lauwarmes Wasser legen. Dadurch werden den Blättern Bitterstoffe entzogen.