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Was steckt da in meiner Hofkiste?

Pak Choi

Schon gewusst?

Pak Choi ist ein Verwandter des Chinakohls jedoch bildet er im Gegensatz zum Chinakohl lockere Köpfe mit weißen Stielen und dunkelgrünen Blättern, die optisch eher dem Mangold ähneln. Auch schmeckt Pak Choi deutlich milder.

Wo kommt’s her?

Pak Choi, auch chinesischer Senfkohl genannt, ist ein Kohl aus dem südostasiatischen Raum, der seit wenigen Jahren auch in Deutschland erhältlich ist. Pak Choi ist eine rasch wachsende Pflanze, die bereits zwei Monate nach der Aussaat im Gewächshaus oder bei warmen Temperaturen im Freiland geerntet werden kann.

Wie wird’s verwendet?

Pak Choi wird u. a. als Beilage zu Fleisch– und Fischgerichten, im Auflauf sowie für diverse Pasta-Gerichte verwendet. Roh kann er auch sehr gut als Salat oder als Smoothie verzehrt werden. Als Gemüsebeilage passt er gut zu Hühnchen- und Lammfleisch, im Wok zubereitet bietet sich eine gute Kombination mit Paprika, Ananas, Lauch sowie Tofu an.

Was bringt’s mit?

Pak Choi kann wunderbar als Ersatz für Mangold und Spinat verzehrt werden. Die in Mangold und Spinat enthaltene Oxalsäure ist für viele Menschen, die an Nierenkrankheiten oder an Gicht leiden, unverträglich. Bei gesunden Menschen werden die Oxalate ohne Probleme über die Nieren und den Darm ausgeschieden. Das Kohlgemüse Pak Choi enthält diese Oxalsäure in wesentlich geringere Mengen, so dass sie ebenfalls von Menschen mit Nierenkrankheiten oder die unter Gicht leiden, gut vertragen werden.

Pak Choi deckt bereits mit 200 g den täglichen Bedarf an Beta-Carotin ab. Der regelmäßige Verzehr von Pak Choi-Gemüse kann dazu beitragen einem erhöhten Cholesterinspiegel entgegenzuwirken und Arteriosklerose vorzubeugen.

Unser Tipp:

Der Pak Choi lässt sich in einem feuchten Tuch eingewickelt einige Tage bei Zimmertemperatur lagern. Das Kohlgemüse ist in der Lage die Feuchtigkeit aus dem Tuch aufzunehmen, so dass die Pflanze länger frisch bleibt.