Zum WarenkorbZum Warenkorb

Warenkorbvorschau

Deine Bestellung zum
Bis zum änderbar!
Scheinbar gab es ein Problem beim Laden der Liefertermine. Bitte Lieferdatum auswählen
Es befinden sich Artikel mit Alkohol im Warenkorb. Die Lieferung darf nicht an Minderjährige erfolgen. Unser Fahrer wird dies bei der Auslieferung überprüfen.
Achtung: Du hast noch offene Änderungen in deinem Warenkorb. Vergiss nicht, deine Änderungen abzusenden! 🥕

Deine Kiste ist auf dem Weg zu dir.
Schau dir hier den Sendungsstatus an.

KI generiert: Logos von "Bioland" und "ökokiste" mit dem Text "Einfach. Wertvoll.".

Seit über 25 Jahren verwurzelt in der Region

an image of a shaded color for styling purposes

Die Hofkiste – Bio für die ganze Woche

Lieferung einer Hofkiste mit frischem Bio-Obst und Gemüse direkt bis an die Haustür

Frisches · Backstube · Kühltheke · Vorrat · Getränke · Haushalt

Bei uns kommt zusammen, was die Woche braucht. Alles lässt sich frei auswählen und so zusammenstellen, wie es zum eigenen Alltag passt.

Wir packen jede Hofkiste persönlich auf dem Blumenhof und bringen sie direkt nach Hause – jede Woche oder einfach dann, wenn sie gebraucht wird.

Selbst aussuchen. Flexibel bleiben. Einfach ausprobieren.

 

Zwei Wege, ganz unkompliziert. Den Einkauf selbst zusammenstellen – oder mit unserer Probekiste beginnen. Die füllen wir mit Obst und Gemüse, möglichst aus der Region.

Einfach wählen, was besser zum Alltag passt.

 

Wir möchten wissen, wo unser Essen herkommt.

Für uns gehört zu gutem Essen auch zu wissen, wer dahintersteht. Viele unserer Erzeuger und Betriebe begleiten uns schon seit Jahren. Manche sind ganz in der Nähe, andere weiter weg – entscheidend ist, dass wir wissen, mit wem wir zusammenarbeiten.

Unsere eigenen Wurzeln liegen in der Biolandgärtnerei Hüsgen in Hennef-Süchterscheid. Von dort kommt bis heute ein Teil des regional angebauten Gemüses in unsere Hofkisten. Regional hat für uns Vorrang, wenn es sinnvoll und möglich ist. Was hier nicht wächst, darf natürlich auch von weiter her kommen. Wichtig ist uns, auch dann zu wissen, woher es kommt.

Mitarbeiterin der Hofkiste beim Packen von frischem Bio-Obst und Gemüse auf dem Blumenhof in Eitorf

Für Zuhause, für die Arbeit, für den Alltag.

Eine Person oder viele · Zuhause · bei der Arbeit · jeden Tag · zu besonderen Anlässen

  • Hofkiste mit frischem Bio-Obst, Gemüse und Lebensmitteln

    Was Zuhause gerade gebraucht wird

    Mal sind es nur ein paar Dinge, mal wird die Kiste richtig voll. Alles lässt sich so zusammenstellen, wie es zum eigenen Leben und dem jeweiligen Tag passt.
  • Bio-Lebensmittel bequem bis an die Haustür geliefert

    Wenn Unterstützung gefragt ist

    Manchmal wird Einkaufen mühsam oder ist alleine nicht mehr so einfach. Dann bringen wir die Kiste nach Hause und sind persönlich da, wenn Hilfe gebraucht wird.
  • Bio-Lebensmittel für Unternehmen, Büros und Praxen

    Gemeinsam durch den Arbeitstag

    Für die Pause, eine Besprechung oder das ganze Team. Wir stellen zusammen, was gerne gegessen und getrunken wird – und ändern es, wenn sich die Wünsche ändern.
  • Bio-Lebensmittel für Kitas, Schulen und Einrichtungen

    Wenn viele zusammenkommen

    In Kitas, Schulen und Einrichtungen muss vieles funktionieren. Wir kennen diese Abläufe seit vielen Jahren und wissen, wie wichtig Verlässlichkeit ist.
Gemüsekiste mit Salat, Möhren, Radieschen, Zucchini und weiterem Bio-Gemüse

 

Passt auch in die Hosentasche. Mit der HofkistenAPP ist die nächste Hofkiste immer griffbereit – zuhause, unterwegs oder kurz zwischendurch.

Gemüsekiste auswählen, individuell anpassen und liefern lassen

 

Was kommt diese Woche in die Kiste?

Manches braucht man jede Woche, anderes entdeckt man eher zufällig. Bei uns ist Platz für beides – für die vertrauten Sachen genauso wie für Neues, das neugierig macht.

Frisch gepackte Hofkisten mit Bio-Gemüse, Brot und Eiern auf dem Blumenhof in Eitorf

Zum Frühstück · In den Topf · Ins Glas · Für zwischendurch · Auf Vorrat · Für Zuhause

Wenn Einkaufen nicht mehr so einfach ist.

Der Weg zum Einkaufen kann irgendwann beschwerlich werden. Vielleicht sind es die Treppen, vielleicht die Entfernung zu den Geschäften oder Angehörige können nicht regelmäßig vor Ort sein. Dann hilft es, wenn der Einkauf zuverlässig nach Hause kommt.

Persönliche Übergabe einer Hofkiste mit frischem Bio-Gemüse direkt an der Haustür

Dabei endet unsere Arbeit nicht immer an der Haustür. Wo es möglich ist, finden wir gemeinsam eine Lösung, die zur persönlichen Situation passt – zum Beispiel mit einer Übergabe an der Wohnungstür oder einem hinterlegten Schlüssel.

Und wenn Angehörige nicht in der Nähe wohnen, können sie den Einkauf trotzdem mitorganisieren. Vieles lässt sich aus der Ferne regeln – wir kümmern uns darum, dass es vor Ort funktioniert.

Bio ist für uns mehr als ein Siegel.

Bio beginnt für uns bei guten Lebensmitteln – und bei der Frage, wie sie entstehen. Gesunde Böden, ein guter Umgang mit Tieren und Menschen, die ihre Arbeit mit Überzeugung machen, gehören für uns dazu.

Als Mitglied bei Bioland und im Verband Ökokiste e.V. teilen wir diese Haltung mit vielen anderen Betrieben. Auch mit der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis arbeiten wir zusammen, wenn es um Natur und Artenvielfalt hier in der Region geht.

Mitarbeitende aus Packhalle und Kommissionierung der Hofkiste auf dem Blumenhof in Eitorf mit frisch geernteten Bio-Radieschen.

Bio gehört für uns einfach dazu. Seit über 25 Jahren.

Was hinter der Hofkiste steckt

Weiterlesen ...

 

Unsere Liefergebiete

Vom Blumenhof in Eitorf aus bringen wir unsere Bio-Lebensmittel, Biokisten und Gemüsekisten in viele Städte und Regionen. Unser Liefergebiet umfasst den Rhein-Sieg-Kreis, Bonn und Teile von Köln und Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis, Teile des Westerwaldes, den Kreis Altenkirchen, Teile des Kreises Neuwied sowie Siegen und Teile von Wittgenstein, Olpe und das südliche Sauerland. Unser Liefergebiet wächst weiter: Die Stadt Neuwied, die Rhein-Mosel-Region sowie Ahrweiler und der Mittelrhein gehören zu den Gebieten, in denen wir unsere Touren künftig weiterentwickeln möchten. Über unsere Liefergebietssuche lässt sich prüfen, ob die Hofkiste bereits bis zur eigenen Adresse kommt.

 

Die Hofkiste ist über viele Jahre gewachsen. Aus den ersten Gemüsekisten ist ein Bio-Lieferservice entstanden, zu dem heute viel mehr gehört: Lebensmittel und Landwirtschaft, der Blumenhof, unser Lieferservice und die Menschen, die hier arbeiten. Wer uns etwas näher kennenlernen möchte, findet hier die verschiedenen Seiten der Hofkiste.

Herkunft → Wo alles angefangen hat
Lebensmittel → Was bei uns in die Kiste kommt
Hofkiste → Wie der Einkauf zu den Menschen kommt
Digital → Bestellen, ändern und organisieren
Versorgung → Für wen wir unterwegs sind
Blumenhof → Wo wir heute zu Hause sind
Landwirtschaft → Wo unsere Wurzeln liegen
Wissen → Warenkunde, Rezepte und Geschichten
Nachhaltigkeit → Wie wir mit Lebensmitteln und Ressourcen umgehen
Menschen & Arbeit → Wer die Hofkiste jeden Tag möglich macht

 

Herkunft, Geschichte & Identität

Die Hofkiste gibt es seit über 25 Jahren, ihre Geschichte beginnt aber schon früher. Sie ist eng mit der Familie Hüsgen und dem biologischen Gemüseanbau in Hennef-Süchterscheid verbunden. Dort entstand die Idee, frisch geerntetes Gemüse möglichst direkt zu den Menschen in der Umgebung zu bringen. Aus den ersten Gemüsekisten entwickelte sich nach und nach die Hofkiste. Vieles ist seitdem größer geworden, manches ist neu dazugekommen und auch unser Zuhause hat sich verändert. Die Verbindung zum Gemüsebau, zur Familie und zu unserer Region ist dabei geblieben.

Unsere Wurzeln in Hennef-Süchterscheid

In der Biolandgärtnerei Hüsgen in Hennef-Süchterscheid wird bis heute Gemüse biologisch angebaut. Hier liegen die Wurzeln der Hofkiste und auch unsere lange Verbindung zu Bioland hat hier ihren Ursprung. Hofkiste und Gärtnerei sind inzwischen eigenständige Betriebe, arbeiten aber weiterhin eng zusammen. Ein Teil unseres Gemüses kommt nach wie vor direkt aus Süchterscheid. Was einmal mit Gemüse aus der eigenen Gärtnerei begann, wurde mit den Jahren größer: Weitere Erzeuger kamen dazu, das Sortiment wuchs und aus der ursprünglichen Gemüsekiste entwickelte sich ein Betrieb, der heute weit mehr umfasst. Auch die Mitgliedschaft bei Ökokiste e. V. gehört inzwischen zu diesem Weg und verbindet uns mit anderen Bio-Lieferbetrieben in Deutschland.

Von Hennef / Süchterscheid auf den Blumenhof

Während der Corona-Zeit zog die Hofkiste nach Eitorf und fand auf dem Blumenhof ein neues Zuhause. Die Biolandgärtnerei blieb in Süchterscheid, während Packhalle, Büro und Organisation der Hofkiste auf den Blumenhof wechselten. Seitdem hat sich auch dort einiges entwickelt. Hofladen und Café sind hinzugekommen, Veranstaltungen bringen neue Menschen auf den Hof und immer wieder entstehen Ideen, die es ein paar Jahre zuvor noch nicht gab. Beide Orte gehören deshalb zu uns: In Süchterscheid liegen unsere Wurzeln und dort wächst weiterhin Gemüse für die Hofkiste, auf dem Blumenhof findet heute ein großer Teil unserer täglichen Arbeit statt.

Gewachsen, ohne die Herkunft zu verlieren

In mehr als 25 Jahren verändert sich ein Betrieb. Heute arbeiten mehr Menschen bei der Hofkiste, das Sortiment ist größer und unsere Kisten sind in einer deutlich größeren Region unterwegs als in den Anfangsjahren. Gleichzeitig sind über die Jahre Beziehungen zu Kunden, Erzeugern, Gärtnereien und Herstellern entstanden, von denen uns manche schon sehr lange begleiten. Und die Entwicklung geht weiter: Neue Angebote entstehen, der Blumenhof verändert sich und auch die Art, wie Menschen bei uns einkaufen, entwickelt sich weiter. Dabei möchten wir nicht an allem festhalten, nur weil es früher einmal so war. Aber wir möchten wissen, wo wir herkommen. Familie Hüsgen, Biolandgärtnerei, Blumenhof und die Region gehören deshalb genauso zur Hofkiste wie die vielen Dinge, die heute neu entstehen.

 

Lebensmittel, Sortiment & Herkunft

Aus den ersten Gemüsekisten ist über die Jahre ein Sortiment geworden, mit dem sich heute vieles für die ganze Woche zusammenstellen lässt. Obst und Gemüse spielen dabei nach wie vor eine große Rolle, längst gehören aber auch Brot und Backwaren, Käse und Milchprodukte, Getränke, Vorräte und Dinge für den Haushalt dazu. Entscheidend ist für uns nicht, möglichst viel im Sortiment zu haben. Lebensmittel müssen zu uns passen, eine gute Qualität haben und von Betrieben kommen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten. Dabei darf Regionalität eine wichtige Rolle spielen, ohne dass wir daraus ein starres Prinzip machen.

Von Obst und Gemüse bis zum Wocheneinkauf

Frisches Obst und Gemüse sind bis heute ein wichtiger Teil der Hofkiste. Gleichzeitig möchten viele unserer Kunden längst mehr bei uns bekommen. Brot für den Frühstückstisch, Käse und Milchprodukte, Nudeln, Reis und andere Vorräte, Getränke oder Dinge für den Haushalt gehören deshalb ganz selbstverständlich dazu. Manche bestellen hauptsächlich das, was gerade frisch vom Acker kommt, andere stellen bei uns einen großen Teil ihres Wocheneinkaufs zusammen. Auch besondere Lebensmittel, neue Produkte oder Dinge, die nicht jede Woche gebraucht werden, haben ihren Platz. Unser Sortiment verändert sich dabei immer wieder – mit den Jahreszeiten, mit neuen Erzeugern und Herstellern und manchmal auch einfach deshalb, weil wir etwas entdecken, das wir richtig gut finden.

Woher unsere Lebensmittel kommen

Wo es möglich und sinnvoll ist, arbeiten wir gerne mit Höfen, Gärtnereien und Herstellern aus unserer Region zusammen. Einige davon begleiten uns schon seit vielen Jahren und bei manchen wissen wir nicht nur, wo ein Produkt hergestellt wird, sondern kennen auch die Menschen dahinter. Gleichzeitig wächst hier weder eine Banane noch eine Orange und auch viele andere Lebensmittel können nicht aus unserer unmittelbaren Umgebung kommen. Regionalität bedeutet für uns deshalb nicht, eine künstliche Grenze um unser Sortiment zu ziehen. Wir möchten vielmehr nachvollziehen können, wo etwas herkommt und wie es erzeugt oder hergestellt wurde. Deshalb gehören regionale Betriebe genauso zu unserem Sortiment wie Bio-Hersteller aus anderen Teilen Deutschlands und Lebensmittel, die einen deutlich weiteren Weg hinter sich haben.

Gute Lebensmittel und die Menschen dahinter

Bei frischen Lebensmitteln sieht nicht immer alles gleich aus. Gemüse wächst unterschiedlich, Obst verändert sich mit der Saison und auch bei Brot, Käse oder anderen handwerklich hergestellten Produkten gibt es Unterschiede. Wir schauen beim Einkauf und beim Wareneingang auf Qualität und Frische und möchten gleichzeitig nicht so tun, als müssten Naturprodukte immer einer perfekten Norm entsprechen. Wichtig sind für uns auch die Beziehungen zu unseren Erzeugern und Herstellern. Hinter einer Kiste Gemüse, einem Brot, einem Stück Käse oder einer Flasche Wein stehen Menschen und Betriebe, die ihre eigene Geschichte haben. Einige kennen wir persönlich, mit anderen arbeiten wir schon so lange zusammen, dass daraus eine verlässliche Partnerschaft entstanden ist. Auch der Preis eines Lebensmittels gehört für uns zu diesem Zusammenhang: Gute Erzeugung, handwerkliche Arbeit und faire Zusammenarbeit haben einen Wert. Wir möchten deshalb nicht um jeden Preis das billigste Produkt anbieten, sondern Lebensmittel, bei denen Qualität, Herkunft und Preis für uns vernünftig zusammenpassen.

 

Hofkiste, Bestellung & Wege zum Kunden

Die Hofkiste lässt sich auf unterschiedliche Weise nutzen. Manche stellen ihren Einkauf selbst zusammen, andere mögen eine fertig zusammengestellte Kiste oder lernen uns erst einmal mit einer Probekiste kennen. Die meisten Bestellungen bringen wir auf unseren festen Touren direkt zu unseren Kunden, daneben gibt es unsere Rapido-Selbstabholerkisten und den Hofladen auf dem Blumenhof. Über die Jahre ist auch unser Liefergebiet gewachsen. Aus den ersten Wegen rund um Hennef sind viele Touren in der Region entstanden. Dabei soll die Hofkiste trotz fester Abläufe möglichst flexibel bleiben, denn nicht jede Woche sieht gleich aus und nicht jeder Haushalt braucht dasselbe.

Auswählen, zusammenstellen oder erst einmal ausprobieren

Wer genau weiß, was gebraucht wird, kann einzelne Lebensmittel auswählen und den Einkauf selbst zusammenstellen. Daneben gibt es unsere zusammengestellten Biokisten und Gemüsekisten, bei denen wir die Auswahl übernehmen und uns dabei an Saison und Verfügbarkeit orientieren. Wer die Hofkiste noch nicht kennt, kann mit einer Probekiste anfangen. Auch danach muss sich niemand auf eine einzige Art des Einkaufens festlegen. Bestellungen können verändert, Kisten angepasst und Lieferungen auch einmal ausgesetzt werden, wenn Urlaub ansteht oder gerade nichts gebraucht wird. Die Hofkiste soll sich möglichst gut in den Alltag einfügen und nicht umgekehrt. Deshalb gehört für uns zu einem guten Bestellsystem auch, dass sich Bedürfnisse ändern dürfen.

Auf unseren Touren durch die Region

Was einmal mit kurzen Wegen rund um Hennef-Süchterscheid begann, hat sich über viele Jahre zu einem größeren Liefergebiet entwickelt. Heute sind unsere Fahrzeuge auf zahlreichen Touren in der Region unterwegs und bringen Hofkisten zu Privathaushalten, Unternehmen und Einrichtungen. Die Touren werden so geplant, dass viele Bestellungen auf gemeinsamen Wegen zusammenkommen und frische sowie gekühlte Lebensmittel zuverlässig ankommen. Neue Gebiete entstehen dabei nicht einfach auf einer Landkarte. Oft entwickelt sich eine Tour nach und nach, weil immer mehr Menschen aus einem Ort oder einer Region bei uns bestellen möchten. So ist unser Liefergebiet mit der Hofkiste gewachsen und verändert sich auch heute noch.

Lieferung, Selbstabholung und der direkte Weg zu uns

Die Lieferung nach Hause ist nur eine Möglichkeit, an die Hofkiste zu kommen. Mit unseren Rapido-Selbstabholerkisten können Bestellungen an vereinbarten Stellen abgeholt werden, und auf dem Blumenhof gibt es mit dem Hofladen einen ganz direkten Weg zu unseren Lebensmitteln. Unabhängig davon, wie eine Bestellung zu ihrem Ziel kommt, wird sie auf dem Blumenhof vorbereitet und persönlich gepackt. Frische Lebensmittel, Kühlprodukte und empfindliche Waren brauchen dabei unterschiedliche Bedingungen und entsprechend sorgfältige Abläufe. Wareneingang, Packen, Kühlung, Tourenplanung und Transport greifen deshalb jeden Tag ineinander. Und wenn unterwegs oder bei einer Bestellung doch einmal etwas nicht passt, gehört für uns genauso selbstverständlich dazu, eine unkomplizierte Lösung zu finden.

 

Digital & persönlich

Vieles rund um die Hofkiste lässt sich heute digital erledigen. Im Online-Shop oder über unsere App können Lebensmittel ausgewählt, Bestellungen verändert und die nächsten Lieferungen organisiert werden. Das macht vieles einfacher und gibt unseren Kunden die Möglichkeit, ihre Hofkiste dann anzupassen, wenn es gerade passt. Gleichzeitig möchten wir kein anonymer Onlinehandel sein. Hinter Shop und App sitzen bei uns Menschen, die die Abläufe kennen und erreichbar sind, wenn eine Frage auftaucht oder etwas nicht so funktioniert wie gedacht. Für uns gehören deshalb digitale Möglichkeiten und persönlicher Kontakt zusammen.

Online-Shop und Hofkisten-App

Unser Online-Shop ist für viele Kunden der normale Weg, ihren Einkauf zusammenzustellen. Mit der Hofkisten-App lässt sich vieles auch unterwegs erledigen: Produkte auswählen, die nächste Bestellung anschauen, etwas hinzufügen oder herausnehmen und die eigene Hofkiste an die kommende Woche anpassen. Dabei versuchen wir, die digitalen Möglichkeiten immer weiterzuentwickeln, ohne daraus unnötig komplizierte Technik zu machen. Ein Einkauf soll schnell zu verstehen sein und möglichst wenige Umwege brauchen. Gleichzeitig verändert sich auch bei uns die Art, wie Menschen einkaufen. Smartphone und App gehören für viele inzwischen selbstverständlich zum Alltag, während andere lieber am Computer bestellen. Beides soll funktionieren und am Ende zum gleichen Ergebnis führen: einer Hofkiste, die so zusammengestellt ist, wie sie gebraucht wird.

Flexibel bleiben, wenn der Alltag sich ändert

Nicht jede Woche läuft gleich. Urlaub, Besuch, Krankheit oder einfach ein voller Kühlschrank können dazu führen, dass eine Bestellung anders aussehen soll als sonst. Deshalb lassen sich Hofkisten verändern, ergänzen oder auch einmal aussetzen. Wer normalerweise eine zusammengestellte Kiste bekommt, kann einzelne Dinge anpassen, und wer seinen Einkauf selbst zusammenstellt, entscheidet ohnehin jedes Mal neu. Diese Flexibilität gehört für uns genauso zum Service wie Shop und App selbst. Technik ist dabei nur das Werkzeug. Sie soll unseren Kunden möglichst viel selbst in die Hand geben, ohne daraus ein starres System zu machen, in das sich jeder einfügen muss.

Wenn ein Mensch einfacher ist

Manches lässt sich mit ein paar Klicks erledigen, anderes eben nicht. Dann darf gerne angerufen oder geschrieben werden. In unserem Büro arbeiten Menschen, die unsere Touren, Bestellungen und Abläufe kennen und bei vielen Fragen direkt weiterhelfen können. Auch Reklamationen gehören dazu: Bei frischen Lebensmitteln kann einmal etwas nicht in Ordnung sein, eine Kiste kann fehlen oder irgendwo kann schlicht ein Fehler passieren. Dann möchten wir nicht, dass sich jemand durch ein anonymes Ticketsystem arbeiten muss. Hinter einer digitalen Bestellung stehen bei uns weiterhin Menschen, die einkaufen, planen, packen, fahren und organisieren. Digital soll die Hofkiste einfacher machen – nicht unpersönlicher.

 

Menschen, Kunden & Versorgung

Die Hofkiste gehört zu ganz unterschiedlichen Alltagen. Unsere Kisten gehen an Familien und Einzelpersonen, an ältere Menschen genauso wie an Büros, Unternehmen, Kitas, Schulen und andere Einrichtungen. Entsprechend unterschiedlich ist auch das, was gebraucht wird. Für manche ist die Hofkiste ein großer Teil des Wocheneinkaufs, für andere sind es vor allem Obst und Gemüse, Getränke oder einige Dinge, die regelmäßig gebraucht werden. Und manchmal bekommt die Lieferung noch eine ganz andere Bedeutung: wenn der eigene Einkauf schwieriger wird, Angehörige weiter entfernt wohnen oder im Alltag einfach Unterstützung gebraucht wird.

Für zu Hause und für ganz unterschiedliche Lebensphasen

Ein Familienhaushalt braucht andere Mengen als jemand, der alleine lebt, und auch die eigenen Gewohnheiten verändern sich mit der Zeit. Manche Kunden begleiten uns über viele Jahre und ihre Hofkiste verändert sich dabei mit ihnen. Mal wird für Kinder mitbestellt, später vielleicht weniger gebraucht oder plötzlich wieder mehr, weil Besuch kommt. Besonders wichtig kann die Lieferung werden, wenn Einkaufen körperlich anstrengender wird, schwere Taschen oder Treppen zum Problem werden oder nach einem Krankenhausaufenthalt vorübergehend Unterstützung nötig ist. Auch Angehörige können eine Bestellung organisieren, selbst wenn sie nicht in der Nähe wohnen. Dann geht es bei der Hofkiste weniger um Bequemlichkeit als darum, dass zu Hause zuverlässig frische Lebensmittel und die Dinge ankommen, die im Alltag gebraucht werden.

Auch Arbeit und Einrichtungen gehören zu unserem Alltag

Seit vielen Jahren liefern wir nicht nur an Privathaushalte. Unternehmen und Büros bestellen beispielsweise Obst für ihre Mitarbeitenden, Getränke, Snacks oder andere Lebensmittel für den Arbeitsalltag. Bei Firmenveranstaltungen oder besonderen Anlässen können wiederum ganz andere Mengen gefragt sein. Auch Kitas, Schulen und andere Einrichtungen gehören zu unseren Kunden. Dort müssen häufig größere Mengen eingeplant werden, Lieferungen sollen zu festen Abläufen passen und der Bedarf unterscheidet sich je nachdem, für wen die Lebensmittel bestimmt sind und wie sie vor Ort verwendet werden. Deshalb versuchen wir auch hier nicht, allen dieselbe fertige Lösung anzubieten.

Versorgung bedeutet für jeden etwas anderes

Uns gefällt der Gedanke, dass eine Hofkiste nicht an einen bestimmten Menschentyp gebunden ist. Bei der einen Familie steht eine große Kiste vor der Tür, ein anderer Haushalt bestellt nur wenige Lieblingsprodukte, im Büro werden mehrere Kisten Obst verteilt und an anderer Stelle wartet vielleicht jemand darauf, dass der Einkauf nicht mehr selbst getragen werden muss. Hinter diesen Bestellungen stehen unterschiedliche Menschen, Lebenssituationen und Bedürfnisse. Darauf können wir nicht immer mit einem festen Schema antworten. Aber wir können versuchen, unsere Abläufe so zu gestalten, dass unterschiedliche Formen der Versorgung möglich sind und bei besonderen Situationen jemand erreichbar ist, mit dem sich eine Lösung finden lässt.

 

Blumenhof – arbeiten, einkaufen & begegnen

Der Blumenhof in Eitorf ist heute das Zuhause der Hofkiste und gleichzeitig ein Ort, der sich immer weiterentwickelt. Hier wird gearbeitet, gepackt und organisiert, aber inzwischen kommen auch Menschen auf den Hof, die einfach einkaufen, einen Kaffee trinken oder eine Veranstaltung besuchen möchten. Mit Hofladen, Café und Wertewerkstatt sind in den vergangenen Jahren Dinge entstanden, die es früher bei der Hofkiste so nicht gab. Dadurch wird der Blumenhof mehr und mehr zu einem Ort, an dem Lebensmittel, Landwirtschaft, Arbeit und Begegnung zusammenkommen. Nicht alles davon war von Anfang an geplant – vieles entwickelt sich Schritt für Schritt und aus dem, was hier möglich wird.

Hier arbeitet die Hofkiste

Ein großer Teil dessen, was hinter einer Hofkiste steckt, passiert jeden Tag auf dem Blumenhof. Lebensmittel werden angeliefert, kontrolliert und eingelagert, Bestellungen werden zusammengestellt und die fertigen Kisten für ihre Touren vorbereitet. Im Büro laufen Bestellungen, Kundenfragen, Einkauf, Tourenplanung und viele organisatorische Dinge zusammen. Dazu kommen Kühlung, Lager, Fahrzeuge und all die kleinen Abläufe, die funktionieren müssen, damit am Ende die richtige Kiste beim richtigen Kunden ankommt. Der Blumenhof ist deshalb kein herausgeputzter Schauhof, sondern in erster Linie ein echter Arbeitsort. Wer an einem Packtag vorbeikommt, sieht Mitarbeiter, Rollwagen, Kisten, Lieferfahrzeuge und Lebensmittel, die ihren Weg durch den Betrieb nehmen. Genau das gehört für uns zum Hof dazu.

Hofladen und Café machen den Hof erlebbar

Mit unserem Hofladen ist ein Teil der Hofkiste entstanden, den man unmittelbar besuchen kann. Lebensmittel, die viele unserer Kunden bisher nur aus ihrer Kiste kannten, stehen dort im Regal oder liegen in der Auslage. Man kann spontan vorbeikommen, einkaufen und dabei auch Menschen aus unserem Team treffen. Das Café ergänzt diesen Gedanken, weil man auf dem Blumenhof nicht nur etwas erledigen und gleich wieder fahren muss. Es darf auch ein Ort sein, an dem man eine Weile bleibt. Für uns verändert das den Charakter des Hofes: Aus einem Betriebsstandort, den viele Menschen nur als Absender ihrer Hofkiste kannten, wird nach und nach ein Platz, an dem sichtbar wird, wer wir sind und was hier eigentlich alles passiert.

Veranstaltungen, Wertewerkstatt und ein Hof in Bewegung

Wir möchten den Blumenhof nicht nur als Ort für Handel und Arbeit entwickeln. Mit unserer Wertewerkstatt, Veranstaltungen, Filmabenden, Vorträgen, Gesprächen und Märkten möchten wir auch Themen Raum geben, die uns selbst interessieren. Landwirtschaft und Ernährung gehören natürlich dazu, aber ebenso Natur, gesellschaftliche Fragen, Kultur oder das Leben in unserer Region. Dabei arbeiten wir auch mit Menschen, Vereinen, Initiativen und anderen Akteuren aus der Umgebung zusammen, wenn es thematisch passt. Nicht jede Veranstaltung muss unmittelbar etwas mit dem Verkauf von Lebensmitteln zu tun haben. Gerade diese Offenheit gehört zur Idee des Blumenhofs. Der Hof darf sich verändern, neue Menschen zusammenbringen und Platz für Dinge bieten, die heute vielleicht noch gar nicht absehbar sind. Die Hofkiste ist hier zu Hause – aber der Blumenhof soll mehr sein als nur der Ort, von dem unsere Kisten losfahren.

Im Fachwerkhaus auf dem Blumenhof

Auf dem Blumenhof gibt es auch einen Ort für Ruhe, Bewegung und Begegnung. Zeenat Petra Baues bietet im Fachwerkhaus Yoga und Meditation, Körperarbeit, Lomi-Massagen sowie Einzel- und Paarberatung an. Gleichzeitig möchten wir die Räume künftig für weitere Seminare, Workshops, Musik, Körperarbeit und andere passende Formate öffnen. So darf hier nach und nach ein vielseitiger Ort für Menschen und neue Ideen entstehen.

Mehr über Petra und ihre aktuellen Angebote gibt es bei Praxis für KörperBewusstSein – Zeenat Petra Baues

 

Landwirtschaft, Bio & Natur

Landwirtschaft gehört zur Hofkiste, auch wenn heute längst nicht alles, was in unseren Kisten liegt, auf einem Acker in unserer unmittelbaren Umgebung wächst. Unsere eigenen Wurzeln liegen im biologischen Gemüseanbau und damit in einer Arbeit, die unmittelbar von Boden, Wetter, Wasser und Jahreszeiten abhängt. Diese Nähe prägt unseren Blick auf Lebensmittel bis heute. Ein Salat, eine Möhre oder ein Kürbis beginnen für uns nicht im Lager oder im Shop, sondern lange vorher auf dem Acker. Und auch hinter Milch, Käse, Brot oder anderen Lebensmitteln stehen landwirtschaftliche Erzeugung, handwerkliche Arbeit und Menschen, die dafür Verantwortung übernehmen.

Bio beginnt für uns auf dem Acker

In der Biolandgärtnerei Hüsgen in Hennef-Süchterscheid erleben wir bis heute unmittelbar, was biologischer Gemüseanbau bedeutet. Es wird gesät, gepflanzt, gepflegt und geerntet, aber was am Ende dabei herauskommt, lässt sich nie vollständig planen. Mal fehlt Regen, mal kommt er zur falschen Zeit, manche Kulturen entwickeln sich prächtig und andere machen Schwierigkeiten. Hitze, Kälte, Schädlinge und Krankheiten gehören genauso zum Alltag wie eine besonders gute Ernte. Im biologischen Anbau spielen deshalb gesunde Böden, Fruchtfolgen, Sortenwahl und Erfahrung eine große Rolle. Vieles braucht Zeit und manches funktioniert trotz aller Arbeit nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Gerade diese unmittelbare Erfahrung mit Landwirtschaft ist ein wichtiger Teil unserer Herkunft und beeinflusst bis heute, wie wir Lebensmittel betrachten und mit ihnen umgehen.

Boden, Wasser und Vielfalt gehören zusammen

Wer selbst Gemüse anbaut, merkt sehr schnell, wie eng die einzelnen Dinge miteinander verbunden sind. Ein guter Boden entsteht nicht innerhalb einer Saison, Wasser kann in einem trockenen Sommer plötzlich zu einer knappen Ressource werden und auch die Vielfalt auf und neben den Anbauflächen spielt eine Rolle. Blühstreifen, Insekten, unterschiedliche Kulturen und wechselnde Fruchtfolgen gehören zu einem lebendigen landwirtschaftlichen Umfeld. Gleichzeitig gibt die Natur ihren eigenen Rhythmus vor. Im Frühjahr wächst etwas anderes als im Hochsommer und im Herbst verändert sich das Angebot wieder. Wir möchten diese Zusammenhänge zeigen, ohne Landwirtschaft schöner zu erzählen, als sie ist. Sie bedeutet viel tägliche Arbeit, Abhängigkeit vom Wetter und manchmal auch Enttäuschung. Aber genau darin liegt für uns ein wichtiger Unterschied zwischen einem Lebensmittel als beliebiger Ware und einem Lebensmittel, dessen Entstehung man kennt.

Regionalität braucht einen vernünftigen Blick

Lebensmittel aus unserer Region haben für uns einen besonderen Stellenwert, vor allem dann, wenn wir die Höfe und Menschen dahinter kennen und die Wege kurz sind. Gleichzeitig möchten wir Regionalität nicht zu einem Versprechen machen, das in der Realität keinen Sinn ergibt. Bananen, Orangen, Kaffee und viele andere Dinge wachsen nicht im Rheinland, und auch heimisches Obst und Gemüse steht nicht zu jeder Jahreszeit regional zur Verfügung. Deshalb schauen wir lieber genau hin: Was kann aus der Region kommen, was hat gerade Saison und woher beziehen wir das, was hier nicht wächst? Auch bei Lebensmitteln von weiter her interessieren uns Anbau, Herkunft und die Menschen dahinter. Regionalität bedeutet für uns deshalb vor allem Nähe dort, wo sie möglich und sinnvoll ist – und einen bewussten Blick auf Herkunft auch dort, wo die Wege länger sind.

 

Wissen, Küche & Geschichten

Lebensmittel werden interessanter, wenn man mehr über sie weiß. Wo wächst etwas, wann hat es Saison, woran erkennt man gute Qualität, wie bleibt es möglichst lange frisch und was lässt sich daraus machen? Solche Fragen gehören für uns genauso zur Hofkiste wie das Lebensmittel selbst. Über die Jahre ist dabei viel Wissen zusammengekommen: aus der Gärtnerei, von unseren Erzeugern und Herstellern, aus der täglichen Arbeit mit den Produkten und natürlich aus der Küche. Dieses Wissen möchten wir weitergeben und gleichzeitig zeigen, was rund um die Hofkiste passiert. Warenkunde, Rezepte, unser Blog und die vielen Geschichten vom Blumenhof und vom Acker gehören deshalb für uns zusammen.

Lebensmittel kennen und verstehen

Nicht jeder weiß, was man mit Schwarzwurzeln macht, wie sich verschiedene Apfelsorten unterscheiden oder warum manches Gemüse nur für wenige Wochen aus der Region erhältlich ist. In unserer Warenkunde geht es deshalb um ganz praktische Fragen zu Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln. Wir erzählen etwas über Sorten und ihre Besonderheiten, Saison und Herkunft, Geschmack, Lagerung und Haltbarkeit. Gerade bei Naturprodukten gibt es viel zu entdecken, weil sie sich nicht immer gleich verhalten und auch nicht immer gleich aussehen. Ein Apfel direkt nach der Ernte ist ein anderer als derselbe Apfel einige Monate später, und ein ungewöhnlich gewachsenes Gemüse kann genauso gut schmecken wie sein gerader Nachbar. Solches Wissen hilft dabei, Lebensmittel besser einzuschätzen, länger zu verwenden und vielleicht auch einmal etwas mitzunehmen, an dem man sonst vorbeigegangen wäre.

Von der Hofkiste in die Küche

Am Ende möchten die meisten Lebensmittel gegessen werden, und deshalb gehören Rezepte für uns ganz selbstverständlich dazu. Uns interessieren dabei vor allem Gerichte, die im Alltag funktionieren und zu dem passen, was gerade wächst und verfügbar ist. Manchmal steht ein bestimmtes Gemüse im Mittelpunkt, manchmal geht es darum, aus wenigen Zutaten etwas Gutes zu machen oder Reste sinnvoll zu verwenden. Auch Gerichte aus unserer Region und die rheinische Küche dürfen dabei ihren Platz haben. Es muss nicht immer etwas Besonderes oder Aufwendiges entstehen. Oft ist eine einfache Idee genau das Richtige, wenn ein Kohl, ein Bund Mangold oder eine Knolle Sellerie in der Küche liegt und noch niemand weiß, was daraus werden soll. Gleichzeitig können Rezepte dabei helfen, neue Lebensmittel kennenzulernen und das eigene Küchenrepertoire ganz nebenbei ein wenig zu erweitern.

Geschichten, die rund um die Hofkiste entstehen

Auf dem Acker, in der Packhalle und auf dem Blumenhof passiert ständig etwas, das auf einer normalen Informationsseite keinen Platz braucht. Eine Saison entwickelt sich anders als erwartet, ein Erzeuger hat etwas zu erzählen, ein neues Produkt kommt dazu, auf dem Hof wird gebaut oder bei einer Veranstaltung treffen Menschen und Themen aufeinander. Für solche Geschichten sind unser Blog, aktuelle Beiträge und unsere Galerie da. Bilder können dabei manchmal mehr zeigen als viele Sätze: wie Gemüse auf dem Acker aussieht, wer morgens die Kisten packt, welche Menschen hinter einem Produkt stehen oder was bei einer Veranstaltung auf dem Blumenhof passiert. Über die Jahre entsteht so ganz nebenbei ein Blick hinter die Kulissen der Hofkiste. Nicht jede Geschichte muss groß oder besonders sein. Gerade die vielen kleinen Einblicke zeigen, wie Lebensmittel, Landwirtschaft, Menschen und der Alltag auf dem Blumenhof miteinander verbunden sind.

 

Nachhaltigkeit & Verantwortung im Betrieb

Nachhaltigkeit ist schnell gesagt und steht inzwischen auf vielen Verpackungen und Unternehmensseiten. Für uns wird sie dort interessant, wo sie im täglichen Betrieb konkret wird. Auf dem Blumenhof brauchen wir Energie für Kühlung, Packhalle, Hofladen, Café und Büros, unsere Fahrzeuge sind jeden Tag unterwegs und Lebensmittel müssen so verpackt und transportiert werden, dass sie gut bei unseren Kunden ankommen. Gleichzeitig arbeiten wir mit Naturprodukten, bei denen sich nicht alles genau vorausplanen lässt. Für all das gibt es nicht immer die eine perfekte Lösung. Wir versuchen deshalb, dort etwas zu verändern, wo wir selbst Einfluss haben, und lieber konkrete Dinge umzusetzen, als große Versprechen zu machen.

Energie und Ressourcen auf dem Blumenhof

Auf dem Blumenhof erzeugen wir mit unserer Photovoltaikanlage einen Teil des Stroms selbst und nutzen eine Wärmepumpe für die Wärmeversorgung. Gerade bei einem Lebensmittelbetrieb lässt sich Energieverbrauch nicht einfach vermeiden. Kühlräume müssen zuverlässig laufen, in der Packhalle wird täglich gearbeitet und auch Hofladen, Café und Büros brauchen Strom und Wärme. Deshalb geht es nicht nur darum, weniger Energie zu verbrauchen, sondern auch darum, wie sie erzeugt und eingesetzt wird. Ähnlich ist es mit Wasser und anderen Ressourcen, die wir im Betrieb benötigen. Manche Veränderungen sind groß und sichtbar, andere bestehen aus vielen kleinen Entscheidungen im Alltag. Nicht alles lässt sich sofort umstellen und nicht jede vermeintlich nachhaltige Lösung funktioniert in einem Betrieb wie unserem tatsächlich besser. Deshalb möchten wir auch hier Schritt für Schritt schauen, was sinnvoll ist und was sich dauerhaft umsetzen lässt.

Kisten, Verpackungen und unsere Wege

Unsere Hofkisten sind dafür gemacht, immer wieder verwendet zu werden. Sie gehen mit den Lieferungen auf Tour, kommen zu uns zurück und werden anschließend erneut eingesetzt. Auch bei anderen Verpackungen versuchen wir, unnötiges Material zu vermeiden. Gleichzeitig brauchen empfindliche Lebensmittel Schutz und gekühlte Produkte Bedingungen, unter denen sie sicher transportiert werden können. Ähnlich widersprüchlich ist manchmal das Thema Lieferung. Unsere Fahrzeuge legen jeden Tag viele Kilometer zurück, bündeln dabei aber die Einkäufe vieler Haushalte, Unternehmen und Einrichtungen auf gemeinsamen Touren. Deshalb gehören eine vernünftige Tourenplanung, gute Auslastung, Kühlung und die Weiterentwicklung unserer Logistik für uns genauso zum Thema Nachhaltigkeit wie Verpackungen oder Energie. Wir möchten dabei nichts schöner rechnen, als es ist. Entscheidend ist, die eigenen Abläufe immer wieder anzuschauen und dort besser zu werden, wo es tatsächlich möglich ist.

Lebensmittel wertschätzen und verantwortlich wirtschaften

Lebensmittel sind für uns keine beliebige Ware. In ihnen stecken Boden, Wasser, Energie, Arbeitszeit und die Arbeit der Menschen, die sie angebaut oder hergestellt haben. Deshalb möchten wir möglichst wenig davon verschwenden. Bei frischen Lebensmitteln lässt sich trotzdem nie alles exakt planen. Ernten fallen größer oder kleiner aus, Gemüse wächst nicht immer nach Norm und manche Produkte haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Beim Einkauf, Wareneingang und Packen versuchen wir deshalb, Qualität und Mengen so gut wie möglich im Blick zu behalten und sinnvoll mit Überschüssen umzugehen. Verantwortung bedeutet für uns aber auch, wirtschaftlich zu arbeiten. Gute Lebensmittel, faire Beziehungen zu Erzeugern und vernünftige Arbeitsbedingungen müssen bezahlt werden können, genauso wie Energie, Fahrzeuge und die Menschen, die bei uns arbeiten. Nachhaltigkeit bedeutet für uns deshalb nicht, an einer einzelnen Stelle besonders grün auszusehen. Es geht darum, mit Lebensmitteln, Ressourcen, Menschen und dem eigenen Betrieb so umzugehen, dass die Hofkiste auch langfristig verantwortungsvoll arbeiten kann.

 

Menschen hinter der Hofkiste & Arbeitswelt

Eine Hofkiste entsteht nicht einfach dadurch, dass Lebensmittel bestellt, in eine Kiste gelegt und anschließend ausgeliefert werden. Dazwischen liegen viele einzelne Arbeitsschritte und vor allem viele Menschen, die dafür sorgen, dass am Ende alles zusammenpasst. In der Packhalle sieht der Arbeitstag anders aus als im Büro, auf dem Lieferfahrzeug anders als im Einkauf und im Hofladen oder Café wieder anders. Mit der Hofkiste sind über die Jahre auch die Aufgaben und Arbeitsplätze gewachsen. Manche Tätigkeiten gibt es schon fast so lange wie die Hofkiste selbst, andere sind erst in den vergangenen Jahren dazugekommen. Bei aller notwendigen Organisation möchten wir dabei ein Betrieb bleiben, in dem Menschen sich kennen, miteinander reden und Verantwortung übernehmen können.

Viele unterschiedliche Arbeiten gehören zusammen

Bevor die ersten Hofkisten den Blumenhof verlassen, ist bereits einiges passiert. Lebensmittel wurden bestellt und angeliefert, Mengen geplant, Ware kontrolliert und die Bestellungen unserer Kunden vorbereitet. In der Packhalle werden die einzelnen Kisten zusammengestellt, Kühlprodukte vorbereitet und alles den richtigen Touren zugeordnet. Im Büro laufen Kundenfragen, Änderungen, Einkauf, Planung und viele organisatorische Dinge zusammen. Unsere Fahrer bringen die Bestellungen schließlich dorthin, wo sie gebraucht werden, und erleben dabei einen ganz anderen Teil der Hofkiste. Mit Hofladen, Café und Veranstaltungen sind weitere Aufgaben hinzugekommen. Dazu kommen Arbeiten an Gebäuden, Fahrzeugen und auf dem Blumenhof selbst. Viele dieser Tätigkeiten bekommt ein Kunde nie zu sehen. Trotzdem hängt am Ende jede Kiste davon ab, dass die unterschiedlichen Bereiche miteinander funktionieren.

Persönlich arbeiten in einem gewachsenen Betrieb

In mehr als 25 Jahren ist die Hofkiste deutlich größer geworden. Wo früher vieles auf kurzem Weg und nebenbei geklärt werden konnte, braucht es heute feste Abläufe, Zuständigkeiten und eine gute Organisation. Trotzdem möchten wir nicht, dass daraus ein anonymer Betrieb wird. Viele Mitarbeiter kennen Kunden, Erzeuger und Lieferanten schon seit Jahren. Im Büro werden Namen wiedererkannt, beim Packen fallen Besonderheiten auf und auf den Touren entstehen mit der Zeit persönliche Beziehungen. Auch innerhalb des Teams treffen ganz unterschiedliche Menschen, Erfahrungen und Lebenswege aufeinander. Das funktioniert nicht jeden Tag vollkommen reibungslos und muss es auch nicht. Entscheidend ist für uns, miteinander sprechen zu können, Verantwortung zu übernehmen und Probleme nicht einfach an die nächste Stelle weiterzugeben. Persönlichkeit entsteht für uns nicht durch einen freundlichen Satz auf einer Webseite, sondern durch die Menschen, die jeden Tag miteinander arbeiten.

Arbeiten auf einem Hof, der sich weiterentwickelt

Mit der Hofkiste und dem Blumenhof verändern sich auch unsere Arbeitsplätze. Digitale Bestellungen und die App verändern Abläufe im Büro, ein wachsendes Sortiment stellt andere Anforderungen an Einkauf und Packhalle und mit Hofladen, Café und Veranstaltungen entstehen ganz neue Tätigkeiten. Menschen bei uns packen, fahren, bestellen, planen, beraten, verkaufen, organisieren und kümmern sich um viele Dinge, die sich kaum einer einzigen Berufsbezeichnung zuordnen lassen. Gerade diese Mischung gehört zu unserem Betrieb. Dabei möchten wir Arbeitsplätze schaffen, an denen Menschen nicht nur eine einzelne Aufgabe abarbeiten, sondern sich mit ihren Fähigkeiten einbringen und weiterentwickeln können. Natürlich gibt es auch anstrengende Tage, frühe Arbeitszeiten, Zeitdruck und Situationen, in denen etwas nicht nach Plan läuft. Das gehört zu einem Betrieb mit frischen Lebensmitteln und festen Liefertouren dazu. Die Hofkiste verändert sich weiter – und die Menschen, die hier arbeiten, sind nicht nur diejenigen, die diese Entwicklung möglich machen, sondern ein wesentlicher Teil davon.