Puntarelle, auch Spargelchicorée genannt, lässt sich roh als Salat oder warm als Gemüse zubereiten. Besonders beliebt sind die knackigen, hellgrünen Triebe im Inneren der Pflanze. Sie werden längs in feine Streifen geschnitten und schmecken angenehm bitter und leicht würzig. Auch die äußeren, länglichen Blätter sind essbar und können mitverwendet werden.
Für einen klassischen italienischen Puntarelle-Salat werden die geschnittenen Triebe in sehr kaltes Wasser gelegt. Dabei kringeln sie sich und werden besonders knackig. Anschließend passen Olivenöl, Zitrone, Knoblauch und nach römischer Art auch Sardellen dazu. Wer Puntarelle lieber warm genießt, kann die Triebe und Blätter kurz in der Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten oder schonend dünsten.
Gut zu wissen: Puntarelle gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine besondere Form der Zichorie. Sie ist eng mit Chicorée und Radicchio verwandt und wird häufig auch als Catalogna-Puntarelle bezeichnet. Während die inneren Triebe besonders zart sind, schmecken die äußeren Blätter meist etwas kräftiger und bitterer. Diese eignen sich gut für Pasta, Suppen oder andere warme Gemüsegerichte.