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Was steckt da in meiner Hofkiste?

Granatapfel

Schon gewusst?

Der Name des Granatapfels bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt: „Mit vielen Kernen versehen“.

Wo kommt’s her?

Der Granatapfel mag es warm, deshalb befinden sich die größten Anbaugebiete in Asien und im Mittelmeerraum. Dazu zählen neben Spanien, Italien und Israel auch Afghanistan, Zypern, Madeira sowie die Kanaren. Im Zuge der spanischen Kolonialisierung fand der Granatapfel seinen Weg nach Südamerika und in die Karibik. 

Wie wird’s verwendet?

Granatapfelkerne lassen sich auf unterschiedliche Weise genießen: Ob als Gelee, Essig, zum Kuchen, Fleisch oder im Müsli – die fruchtigen Kerne verleihen jeder Speise eine besondere Note. Besonders exotisch schmeckt z. B. ein Lamm-Gericht mit Auberginen und Granatapfel.

Was bringt’s mit?

Granatäpfel stecken voller Gesundheit und sind quasi ein „Rostschutzmittel“ für den Menschen! Es sind die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, die dem Alterungsprozess vorbeugen. Die antioxidative Wirkung ist um ein Vielfaches höher als bei Traubensaft, Blaubeersaft, grünem Tee oder Rotwein. Eine echte „Anti-aging“-Frucht.

Dabei wirken alle Inhaltsstoffe des Granatapfels zusammen. Mit dabei sind Anthozyane, die für die schöne Farbe verantwortlich sind und Polyphenole, die als Radikalfänger arbeiten. Außerdem Flavonoide, Pektine, Kalium und Spurenelement und einige B-Vitamine, Vitamine E und K.

Unser Tipp:

Aufgeschnitten, lassen sich die süßlichen Samen entweder mit den Fingern oder mit dem Löffel herauslösen, aber Vorsicht: zu kräftig mit dem Löffel hantiert und von der Tischdecke über die Kleidung bis zur Wand ist alles rot gesprenkelt.

Eine andere Variante: Die Frucht horizontal halbieren, an den dünnen Häutchen einritzen, sodass der Granatapfel sternförmig zerbricht. Wer es sich leichter machen möchte, kann auch die Frucht in eine Schale mit Wasser legen und in kleine Teile brechen.