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Was steckt da in meiner Hofkiste?

Himbeeren

Schon gewusst?

Kuchenfans der kuriosen Feiertage aus aller Welt aufgepasst und mitgemacht. Denn am 19. Juli feiern wir laut dem kulinarischen Kalender der USA als Tag des Himbeerkuchens.

Wo kommt’s her?

Ihr Verbreitungsgebiet liegt in Europa, Nordasien und Nordamerika; sie liebt es halbschattig und wächst wild oft an Waldlichtungen und Waldrändern, mit Klettergerüst auch auf feuchtem Boden im heimischen Garten.

Wie wird’s verwendet?

"Heiße Liebe" – Vanilleeis mit heißen Himbeeren – ein Klassiker. Ebenso beliebt wie Himbeerkonfitüre und -gelee auf dem Frühstückstisch. Himbeeren tummeln sich, wie auch Erdbeeren, gerne im Salat (Rucola, Spinat), aber natürlich am liebsten in feinen Cremes, leckeren Puddings, in Kuchen, Muffins & Co., denn sie behalten beim Backen ihr feinsäuerliches Aroma. Ebenso fein: Himbeeren zu säuerlichen Früchten und Sauermilchprodukten sowie als Himbeersirup, Himbeersauce, fruchtiger Konfitüre, als Essig und Obstbrand.

Was bringt’s mit?

Forscher der Universität Harvard in Boston/USA fanden im Jahr 2011 heraus, dass die Polyphenole in Beeren das Risiko für Parkinson deutlich senken können. Sie hatten mittels Fragebögen die Ernährungsgewohnheiten von rund 150.000 Teilnehmern über einen Zeitraum von bis zu 22 Jahren ermittelt.

Dabei stellten sie fest, dass das Parkinson-Risiko bei den Teilnehmern, die häufig Beeren aßen, um 40 % vermindert war. Dieses Ergebnis führen die Forscher auf den hohen Gehalt an Anthocyanen in Beeren zurück, da diese sekundären Pflanzenstoffe eine schützende Wirkung auf die Nerven haben.

Unser Tipp:

So fein das Aroma von Himbeeren ist, so sensibel sind sie: daher nur im Notfall waschen, schlechte Beeren sofort aussortieren.