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Was steckt da in meiner Hofkiste?
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Paprika

Schon gewusst?

Wussten Sie, dass die Paprika wie wir sie kennen, erst etwa im 20. Jahrhundert aus der Chili- beziehungsweise Peperoni-Pflanze gezüchtet wurde?

Wo kommt’s her?

Als Christoph Kolumbus am Ende des 15. Jahrhunderts aus Amerika nach Hause kam, hatte er auch Samen von Paprika und Chili dabei, die unter der Sonne Spaniens gut gediehen. Von dort aus verbreiteten sich die Paprikagewächse im ganzen Mittelmeerraum, weiter nach Indien und von dort nach Südostasien.

Besonders großen Anklang fand die Paprika in Ungarn, wohin sie erst Ende des 18. Jahrhunderts geriet, dann aber binnen kürzester Zeit Eingang in die Küche fand. In Ungarn wurden auch an etwas kühleres Klima angepasste Paprikasorten gezüchtet. Erst in den 60er Jahren kamen Paprika in Deutschland im größeren Stil auf den Tisch.

Wie wird’s verwendet?

Paprika lässt sich in der Küche überaus vielfältig verwenden. Dabei werden verschiedene Sorten, wie zum Beispiel Rosenpaprika, für die unterschiedlichsten Gerichte verwendet. Auch zahlreiche Würzsaucen, wie die berühmte Tobascosauce werden aus Paprika hergestellt.

Ebenso findet Paprika als Gemüse zu vielen Gerichten Verwendung. Vor allem als Zutat zu Gulasch ist es nicht mehr wegzudenken. Zu den beliebtesten Paprikagerichten gehören gefüllte Paprikaschoten. Dabei werden die Früchte mit Hackfleisch oder  Reis gefüllt und geschmort. Aber auch roh eignet sich Paprika bestens zu Salaten oder als leichte, gesunde Zwischnemahlzeit.

Was bringt’s mit?

Die Paprika gilt als Raketenantrieb für das menschliche Immunsystem. Mit einer Kombination aus Vitamin C und Beta-Karotin  bietet die Paprika ein optimales Konzept im Kampf gegen Krebs, Augenerkrankungen und Verkühlungen. Ein wenig problematisch ist die richtige Zubereitung. Kochen ist nicht das Optimum, weil die positiven Wirkstoffe verloren gehen.

Unser Tipp:

1.    Paprika nicht zusammen mit säurehaltigen Zutaten wie Wein oder Zitronen kochen, da die Früchte sonst ihre schöne Farbe verlieren und bräunlich werden.

2.    Wer die etwas schwer verdauliche Schale abziehen möchte, legt die Frucht bei 200 bis 220 °C so lange in den Backofen, bis die Haut leicht bräunt und blasen schläft. Die Paprika dann in einen Frischhaltebeutel einige Minuten „schwitzen“ lassen. Anschließend lässt sie sich problemlos schälen.