Salbei im Bund – herb, weich und leicht erdig
Salbei hat einen ruhigen, tiefen Duft und einen Geschmack, der gleichzeitig herb und mild wirkt. Die samtigen Blätter fühlen sich weich an und verströmen schon beim Anfassen ein warmes,
leicht erdiges Aroma. Salbei drängt sich nicht auf, bleibt aber deutlich präsent.
Im Alltag wird Salbei meist sparsam eingesetzt. Ein paar Blätter reichen aus, um einem Gericht eine klare Richtung zu geben. Er passt gut zu schlichten, warmen Speisen und wird gern
verwendet, wenn etwas Bodenständiges und Herzhaftes gefragt ist.
Beim Erhitzen verändert sich Salbei deutlich. Die Bitterkeit wird milder, das Aroma runder und fast cremig. Kurz in Fett geschwenkt, entfalten die Blätter ihren Duft besonders gut, sollten
aber nicht zu lange gegart werden, damit sie nicht trocken oder streng werden.
Kleine Kochhilfe – passt besonders gut für:
Pasta- und Gnocchigerichte
Ofengemüse
Kartoffelgerichte
Hülsenfrüchte
einfache Pfannengerichte
Wissenswert:
Salbei enthält viele ätherische Öle, die hitzeempfindlich sind. Deshalb reicht meist eine kurze Garzeit aus – zu langes Erhitzen lässt das Aroma kippen und deutlich bitter werden.