Rotkohl – kräftig, aromatisch und wandelbar
Rotkohl ist ein klassisches Wintergemüse mit erstaunlich vielen Facetten. Roh schmeckt er knackig und leicht herb, gegart wird er weich, rund und entwickelt eine feine, natürliche Süße.
Genau diese Wandlung macht ihn so spannend – vom frischen Salat bis zum herzhaften Schmorgericht.
In der Küche braucht Rotkohl etwas Zeit, belohnt dafür aber mit Tiefe und Struktur. Fein gehobelt eignet er sich hervorragend für Rohkost oder Salate, langsam geschmort wird er zum
wärmenden Begleiter deftiger Gerichte. Säure, Süße und Gewürze bringen sein Aroma besonders gut zur Geltung.
Kleine Kochhilfe – passt besonders gut für:
– Klassischen Rotkohlsalat oder Krautsalat
– Geschmorten Rotkohl mit Apfel oder Birne
– Pfannengerichte und Gemüsepfannen
– Wraps, Bowls und herzhafte Aufläufe
– Fermentiert als milde, aromatische Kohlvariante
Wissenswert:
Die intensive violette Farbe des Rotkohls stammt von sogenannten Anthocyanen – natürlichen Pflanzenfarbstoffen. Sie reagieren auf Säure und verändern dabei die Farbe: Mit Essig oder Apfel
wird Rotkohl leuchtend rot, mit etwas Natron eher blauviolett. Dieser Effekt ist rein natürlich und zeigt, wie sensibel und „lebendig“ dieses Gemüse ist.