Meerrettich – klare Schärfe mit Charakter
Frischer Meerrettich ist nichts für nebenbei. Seine Schärfe ist direkt, klar und unverfälscht – genau das macht ihn so spannend in der Küche. Er bringt Frische und Tiefe in Gerichte und
sorgt dafür, dass einfache Kombinationen plötzlich Ausdruck bekommen.
In der Küche wird Meerrettich bewusst eingesetzt. Frisch verarbeitet setzt er kräftige Akzente, fein dosiert bleibt er angenehm würzig. Er passt besonders gut zu herzhaften Speisen und
bringt Balance in Gerichte, die etwas Gegenspiel brauchen. Eine Zutat für alle, die Geschmack gezielt einsetzen möchten.
Auch im Alltag ist Meerrettich vielseitig nutzbar. Er lässt sich gut portionieren, frisch nach Bedarf verarbeiten und je nach Zubereitung sehr unterschiedlich erleben – von intensiv bis
mild.
Kleine Kochhilfe – passt besonders gut für:
– Dips, Aufstriche und kalte Saucen
– Kartoffelgerichte und Wurzelgemüse
– Klassische Kombinationen mit Roter Bete oder Apfel
– Warme Gerichte, die am Ende eine frische Schärfe vertragen
Wissenswert:
Die Schärfe von Meerrettich ist im rohen Zustand eigentlich „versteckt“. Erst beim Reiben oder Schneiden werden Senföle freigesetzt, die für das typische Brennen sorgen. Beim Erhitzen
verflüchtigen sich diese Stoffe wieder – deshalb schmeckt gegarter Meerrettich deutlich milder als frisch geriebener.