Süßkartoffeln – mild süß, weich und erdig
Süßkartoffeln haben einen sanft süßlichen Geschmack und eine warme, leicht erdige Note. Ihr Fruchtfleisch wird beim Garen weich und cremig, bleibt dabei aber angenehm saftig. Roh sind sie
fest, gegart deutlich weicher als klassische Kartoffeln.
Im Alltag kommen Süßkartoffeln oft dann zum Einsatz, wenn etwas Sättigendes mit eigener Note gefragt ist. Sie lassen sich vielseitig verwenden und funktionieren sowohl als Hauptbestandteil
als auch als Beilage. Ihr milder Eigengeschmack macht sie gut kombinierbar.
Beim Schneiden zeigt sich das feste, dichte Fruchtfleisch. Beim Garen wandelt sich die Stärke teilweise in Zucker um, wodurch Süßkartoffeln weicher werden und ihre typische Süße entwickeln.
Beim Braten oder Backen entsteht außen Röstaroma, innen bleibt es cremig.
Kleine Kochhilfe – passt besonders gut für:
Ofengerichte
Pfannen mit Gemüse
Pürees
Eintöpfe
herzhafte Bowls
Wissenswert:
Die Süße der Süßkartoffel entsteht vor allem beim Erhitzen. Dabei werden Enzyme aktiv, die Stärke in Zucker umwandeln – deshalb schmeckt sie gegart deutlich süßer als roh.