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Was steckt da in meiner Hofkiste?

Erdnuss

Schon gewusst?

Streng genommen handelt es sich bei der Erdnuss nicht um eine Nuss, sondern um eine Hülsenfrucht. Was auch noch im englischen Wort Peanut (Erbsennuss) zu erkenne ist. Betrachtet man jedoch die Inhaltsstoffe, fällt einem diese botanische Feinheit aber kaum auf. Der Ballaststoffgehalt ist zwar etwas höher, aber die für Nüsse typischen ungesättigten Fettsäuren sind auch in Erdnüssen in größeren Mengen vorhanden.

Wo kommt´s her?

Die Erdnuss ist eine recht ungewöhnliche Pflanze, denn die Stengel mit den Früchten wachsen nicht zum Himmel, sondern in die Erde hinein, wo sie zur fertigen Nuss reifen. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und wurden als Grabbeigabe schon in peruanischen Gräbern gefunden die auf  950 v. Chr. datiert sind. Auch in Brasilien wurde die Erdnuss schon vor 2.00 Jahren angebaut. Von Spaniern und Portugiesen wurde sie nach Europa gebracht. Dann von Missionaren und Entdeckern nach Südasien und Afrika gebracht wo sie als Ölfrucht inzwischen eine sehr hohe Bedeutung hat. Erst durch den Sklavenhandel kam sie dann nach Nordamerika. Den gesundheitlichen Wert der Erdnuss erkannte man erst viel später.

Was bringt´s mit?

Erdnüsse sind reich an Tryptophen, das eine beruhigende Wirkung hat und für einen erholsamen und ruhigen Schlaf sorgt. Die ebenfalls enthaltene Linolsäure ist besonders für eine weiche und geschmeidige Haut von Bedeutung. Erdnüsse enthalten kein Cholesterin. Da sie in die Familie der Hülsenfrüchte gehören, bestehen Erdnüsse zu mehr als 25 % aus Eiweiß - mehr als in einem Hühnerei.

Wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente befinden sich in Erdnüssen. Gerade Kalzium, Magnesium, Kalium und Phosphor sind in nennenswerten Mengen zu finden und deshalb können Erdnüsse eine wichtige diätetische Nahrungsquelle sein.

Allerdings enthält die Nuss eine schwer lösliche Harnsäure, die, wenn man sie dem Organismus in größeren Mengen zuführt, zu Ablagerungen im Körper führen kann. Gichtpatienten, die auf den Puringehalt ihrer Nahrung achten müssen, sollten sie daher nur in Maßen geniessen.

Unser Tip:

Wenn man einen kräftigeren Geschmack bei selbst hergestellter Erdnussbutter haben möchte, sollte man die Nüsse vorher in einer Pfanne anrösten. Ansonsten einfach die Erdnüsse in einen leistungstarken Standmixer geben und ohne weitere Zusätze malen. Anschließend kann die Creme mit Öl, Salz und/oder Süßungsmitteln ganz nach belieben verfeinert werden.