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Warenkunde -
Was steckt da in meiner Hofkiste?

Esskastanien

Schon gewusst?

Die Esskastanie war früher als Brot der armen Leute in aller Munde.  Wegen ihres hohen Stärkegehalts diente sie als Getreideersatz und in besonders schlechten Erntejahren wurde sie sogar zu Brot verarbeitet. Heute ist die edle Nuss im Stachelkleid jedoch besonders unter Feinschmeckern heiß begehrt. 

Wo kommt’s her?

Weil Esskastanienbäume sich in mildem Klima am wohlsten fühlen, wachsen sie in Europa hauptsächlich in Frankreich, Portugal, Spanien, Italien, Griechenland und der Türkei. Aber auch in Deutschland findet man sie – vor allem in Weinbauregionen wie der Pfalz und im Rheingau. Dort werden Esskastanien übrigens auch liebevoll „Keschte“ oder „Maroni“ genannt.

Wie wird’s verwendet?

Esskastanien sind natürlich schon pur – geröstet oder gekocht – ein Genuss. Dazu sollte die Schale kreuzweise eingeritzt werden, damit die Früchte im Backofen oder Kochtopf nicht platzen. Zu Schweizer Käse und Wein schmecken sie dann besonders gut.

Die gesunden Nüsse lassen sich auch prima trocknen und zu Mehl verarbeiten, aus dem man köstliches Brot herstellen kann. Oder wie wäre es mit Kastanienkuchen oder Kastanien-Eis?

In Frankreich liebt man die Früchte kandiert oder püriert mit Sahne. In Italien genießt man Gnocchi, die aus Kastanienmehl gemacht wurden. Ein Klassiker unter den Desserts sind auch Vermicelles – Kastanienpüree wird durch eine Presse gedrückt, sodass es aussieht wie Spaghetti. Dazu reicht man Schlagsahne.

Auch herzhaft zubereitet, z.B. als Suppe, schmecken Maronen ausgesprochen gut. Als Beilage sind sie zu Geflügel und Wild ein Gedicht. Eine Gans lässt sich prima damit füllen. Oder machen Sie doch einmal Spätzle daraus!

Was bringt’s mit?

Esskastanien bringen den Darm auf Trab und sollen bei Magenbeschwerden helfen: Nach einer Magen-Darm-Grippe können die Nüsse die Verdauung wieder stärken. Außerdem wird ihnen eine schleimlösende und reizmildernde Wirkung nachgesagt – aus diesem Grund setzt man sie gerne bei Erkältungen mit Husten ein. Maronen sind zudem eine echte Nervennahrung: Ihre B-Vitamine und der Phosphorgehalt sorgen dafür, dass sie uns bei geistiger Erschöpfung wieder aufbauen.

Unser Tipp:

Esskastanien sind Glutenfrei. Dadurch eine willkommene Alternative für Allergieker. 

Bevor Sie die Kastanien in den Ofen geben, ist es wichtig sie an der Spitze kreuzweise einzuschneiden. denn dann kann die eingeschlossene Luft entweichen. Sonst würden die Früchte andernfalls im Ofen platzen können.