Die Zuckererbse Ambrosia ist eine mittelfrühe Sorte mit mittelgrünen, fleischigen Hülsen. Die Pflanzen erreichen etwa siebzig Zentimeter Wuchshöhe und entwickeln stabile Triebe. Geerntet
werden die noch jungen, zarten Hülsen, die vollständig mit Schale verwendet werden.
Besonderheiten der Sorte:
Ambrosia zeichnet sich durch eine gute Ertragsleistung aus. Die Hülsen sind mittelgrün und enthalten süße, noch nicht voll entwickelte Körner. Die Sorte wächst standfest und kann auf eine
Rankhilfe verzichten.
Wichtiger Anbautipp:
Für ein gutes Auflaufen benötigen Zuckererbsen lockere Erde, ein offenes, sonniges Beet und keine Stickstoffdüngung. Erbsen sollten nur in größeren Zeitabständen am selben Standort angebaut
werden, um Krankheiten vorzubeugen.
Aussaat und Anbau:
Die Aussaat erfolgt als Direktsaat ins Freiland ab März. Die Saattiefe beträgt etwa drei bis fünf Zentimeter. Empfohlen werden Reihenabstände von dreißig bis fünfundvierzig Zentimetern oder
eine Doppelreihe mit Rankhilfe und sechzig bis achtzig Zentimetern Weg. Die optimale Pflanzenanzahl liegt bei etwa achtzig Pflanzen pro Quadratmeter.
Ernte:
Die Ernte beginnt im Frühsommer, sobald die Hülsen gut ausgebildet und noch zart sind.
In der Küche und Ernährungswert:
Zuckererbsen werden mit Schale roh oder gedünstet verzehrt. Sie eignen sich für Gemüsegerichte und können auch eingefroren werden. Erbsen enthalten von Natur aus pflanzliches Eiweiß und
Ballaststoffe.
Schon gewusst:
Zuckererbsen unterscheiden sich von Markerbsen dadurch, dass die ganze Hülse gegessen wird. Eine frühe Ernte sorgt für zarte Hülsen. Standfeste Sorten kommen auch ohne Rankhilfe aus. Ein
sonniger Standort unterstützt die Entwicklung der Pflanzen.