Neckarkönigin ist eine traditionelle Stangenbohne mit langen, runden, dunkelgrünen Hülsen. Die Hülsen wachsen gerade und erreichen eine Länge von etwa 27 bis 28 cm. Die Sorte ist für den
Anbau im Freiland vorgesehen und bildet weiße Körner.
Besonderheiten der Sorte:
Die Sorte wird als robust beschrieben und bringt mittlere Ernteerträge bei hoher Ertragsleistung. Die Hülsen sind fleischig, zart und rundoval im Querschnitt. Die Entwicklungszeit beträgt
etwa 91 Tage. Die Reife wird als mittelfrüh angegeben.
Wichtiger Anbautipp:
Bei Trockenheit sollte unbedingt gewässert werden. Ein späteres Anhäufeln verbessert die Standfestigkeit. Bei Direktsaat empfiehlt es sich, die Ranken in etwa 2 m Höhe abzuschneiden, damit
sich die Pflanze verzweigt. Rohe Bohnen sind giftig und müssen vor dem Verzehr ausreichend gekocht werden.
Aussaat und Anbau:
Die Direktsaat im Freiland erfolgt ab Mai bis Juni.
Die Saattiefe beträgt etwa 2 bis 3 cm.
Empfohlene Abstände liegen bei etwa 50 x 30 bis 40 cm.
Ideal sind Doppelreihen mit etwa 50 cm Abstand und 120 bis 150 cm Weg.
Die optimale Pflanzenanzahl beträgt etwa 6 bis 8 Pflanzen pro Quadratmeter.
Ernte:
Die Ernte erfolgt von Juli bis September.
In der Küche und Ernährungswert:
Die Hülsen werden als Gemüse verwendet und zeichnen sich durch einen aromatischen Geschmack aus.
Schon gewusst:
Stangenbohnen können in Töpfen vorgezogen werden, was eine frühere Ernte ermöglicht. Die Kerne können vor dem Stecken auf einer Seite leicht angeraut werden, um die Keimung zu verbessern.
Die Pflanzen sind empfindlich gegenüber Trockenheit. Regelmäßiges Ernten fördert das Nachbilden weiterer Hülsen.