Die Wilde Rauke ist eine mehrjährige Wildform der Rucola mit rosettenförmigem Wuchs. Sie wächst etwas langsamer als Salatrauke und bildet festere Blätter. Die Pflanze kann mehrfach
geschnitten werden und ist dadurch über einen längeren Zeitraum nutzbar. Der Geschmack ist kräftig aromatisch und deutlich intensiver als bei herkömmlicher Salatrauke.
Besonderheiten der Sorte:
Diese Wilde Rauke zeichnet sich durch ihren mehrjährigen Wuchs und ihre gute Schnittverträglichkeit aus. Die Blätter sind fester aufgebaut, was sie langlebiger macht und eine wiederholte
Ernte ermöglicht. Im Vergleich zur Salatrauke ist sie deutlich haltbarer und aromatischer.
Wichtiger Anbautipp:
Werden die Blütentriebe regelmäßig herausgeschnitten, bildet die Pflanze fortlaufend neue frische Blätter.
Aussaat und Anbau:
Die Voranzucht erfolgt bei Keimtemperaturen von etwa 20 bis 25 Grad. Für die Direktsaat werden Reihenabstände von 25 bis 30 Zentimetern empfohlen, mit einer Saattiefe von etwa 0,5
Zentimetern. Im Freiland kann mit einem Pflanzabstand von rund 25 x 15 Zentimetern gearbeitet werden.
Ernte:
Die Wilde Rauke ist nach etwa vier bis sechs Wochen erntereif. Durch wiederholtes Schneiden kann sie über einen langen Zeitraum beerntet werden.
In der Küche und Ernährungswert:
Wilde Rauke wird vor allem frisch verwendet, etwa in Salaten, auf Pizza oder als würzige Zutat in warmen Gerichten. Ihr intensives Aroma kommt besonders roh gut zur Geltung. Wie Rucola
allgemein wird sie wegen ihres würzigen Geschmacks geschätzt.
Schon gewusst:
Die Wilde Rauke kann ähnlich wie Feldsalat auch in kalten Folienhäusern angebaut werden. Sie gilt als relativ frosthart und eignet sich daher gut für verlängerte Anbauzeiten. Bei
regelmäßiger Ernte bleibt der Geschmack besonders ausgewogen. Auch der Anbau im Balkonkasten ist möglich.