Orinoko ist ein mittelfrüher, weißer Kohlrabi für den Anbau im Frühjahr, Sommer und Herbst. Die Sorte bildet große, flachrunde Knollen mit zartem Fleisch und zeigt auch bei sommerlichen
Bedingungen ein gleichmäßiges Wachstum. Durch den hohen Strunk und das kräftige, aufrechte Laub lässt sich Orinoko gut pflegen und ernten. Die gute Kältetoleranz macht ihn vielseitig
einsetzbar über eine lange Gartensaison hinweg.
Besonderheiten der Sorte:
Orinoko entwickelt große, flachrunde und besonders zarte Knollen mit hohem Strunk. Das kräftige, aufrechte Laub bleibt auch im Sommer stabil. Die Sorte gilt als kältetolerant und eignet
sich für eine gestaffelte Nutzung über mehrere Monate.
Aussaat und Anbau:
Die Voranzucht ist ab Februar möglich, die Direktsaat im Freiland ab März. Für die Anzucht werden Keimtemperaturen von etwa 18–20 °C empfohlen. Pflanzabstände liegen im Freiland bei etwa 30
× 30 cm, im Gewächshaus bei ca. 25 × 25 cm. Die Saattiefe beträgt rund 1 cm.
Ernte:
Die Ernte erfolgt je nach Aussaatzeit von Frühsommer bis in den Herbst hinein. Für beste Qualität sollten die Knollen rechtzeitig geerntet werden, solange sie noch zart sind.
In der Küche und Ernährungswert:
Kohlrabi eignet sich sowohl roh als auch gegart für Salate, Aufläufe und Pfannengerichte. Die zarten Knollen lassen sich vielseitig verwenden und auch das junge Laub kann mitverarbeitet
werden.
Schon gewusst:
Kohlrabi sollte nach dem Keimen etwas kühler gestellt werden, jedoch nicht unter 12 °C, da zu niedrige Temperaturen in der Anzucht zur sogenannten Herzlosigkeit führen können. Wird Kohlrabi
zu tief gepflanzt, bildet er oft keine schöne Knolle aus. Besonders bei den ersten Pflanzungen im Jahr ist ein gleichmäßiger Wasserhaushalt entscheidend für eine gute Knollenentwicklung.