Kartoffeln mit Salbei – würzig, warm und bodenständig
Diese kleinen Kartoffeln bringen von sich aus schon viel Geschmack mit. Sie sind fest im Biss, saftig im Inneren und harmonieren besonders gut mit Salbei. Das Kraut verleiht ihnen eine
warme, leicht herbe Note, die ruhig bleibt und dennoch Tiefe gibt – genau richtig für eine einfache, ehrliche Küche.
Im Alltag sind kleine Kartoffeln ideal, wenn es unkompliziert sein soll. Sie lassen sich gut vorbereiten, garen gleichmäßig und eignen sich sowohl als Beilage als auch als eigenständiges
Gericht. Salbei gibt ihnen eine klare Richtung und passt besonders gut zu herzhaften Mahlzeiten.
Beim Garen entfaltet Salbei sein typisches Aroma. Die ätherischen Öle verbinden sich mit dem Olivenöl und legen sich um die Kartoffeln. Außen entstehen Röstaromen, innen bleiben sie weich
und saftig. Durch ihre Größe nehmen die Kartoffeln den Geschmack besonders gut auf.
So schmecken sie besonders gut:
Die Kartoffeln werden gewaschen und je nach Größe halbiert oder geviertelt. Wer mag, kann sie vorab etwa 15 Minuten in Salzwasser vorgaren. Anschließend werden sie mit Olivenöl, Salz,
Pfeffer, gepresstem Knoblauch und fein geschnittenem Salbei vermengt.
Im Ofen backen sie bei 200 °C etwa 20–30 Minuten, bis sie goldbraun sind. Alternativ lassen sich die vorgegarten Kartoffeln in der Pfanne mit Olivenöl schwenken, bis sie Farbe bekommen und
der Salbei leicht knusprig wird. Ein Hauch Honig rundet das herbe Aroma sanft ab.
Dazu passt ein einfacher grüner Salat – besonders gut mit frischen Tomaten und Gurken.
Wissenswert:
Salbei gibt sein Aroma besonders gut ab, wenn er kurz erhitzt wird. Dabei verliert er einen Teil seiner Bitterkeit und entwickelt eine warme, fast cremige Würze – ideal für
Kartoffelgerichte mit wenigen Zutaten.