Diese Feuerbohne ist eine kräftig wachsende, rotblühende Stangenbohne mit sehr langen, fleischigen Hülsen. Sie eignet sich gut für den Anbau im Freiland und wird neben dem Ertrag auch wegen
ihrer auffälligen Blüten gerne zur Begrünung von Zäunen und Rankhilfen genutzt. Die Bohnen können sowohl jung als Hülse als auch halbreif oder voll ausgereift verwendet werden.
Besonderheiten der Sorte:
Diese bewährte Sorte zeichnet sich durch hohen Wuchs, lange flachovale Hülsen und eine robuste Entwicklung aus. Die Hülsen erreichen eine Länge von etwa 25 bis 30 Zentimetern. Die Sorte
gilt als ertragreich und ist für raue, kühlere Lagen gut geeignet.
Wichtiger Anbautipp:
Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig. Staunässe und frisch gedüngte Böden sollten vermieden werden. Durch späteres Anhäufeln lässt sich die Standfestigkeit der Pflanzen
verbessern.
Aussaat und Anbau:
Die Aussaat erfolgt direkt ins Freiland. Feuerbohnen benötigen Rankhilfen mit ausreichendem Abstand, da die Pflanzen kräftig wachsen. Die Saattiefe liegt bei etwa zwei bis drei
Zentimetern.
Ernte:
Die Ernte beginnt im Sommer. Die Hülsen können jung geerntet oder zur vollständigen Reife an der Pflanze belassen werden. Reife Bohnen eignen sich auch zur Trocknung, müssen vor dem Verzehr
stets ausreichend gekocht werden.
In der Küche und Ernährungswert:
Feuerbohnen werden klassisch gekocht verwendet und sind vielseitig einsetzbar, etwa in Eintöpfen oder Bohnengerichten. Wie alle Bohnen sind sie roh nicht genießbar und werden erst durch das
Kochen bekömmlich.
Schon gewusst:
Feuerbohnen blühen auch bei sommerlicher Hitze üppig, setzen aber bei kühleren Temperaturen besonders zuverlässig neue Hülsen an. Die leuchtend roten Blüten werden gern von Insekten
besucht. Dadurch verbindet die Pflanze Nutzwert und Zierde im Garten.