Welche Kürbissorten gibt es?
Zu den bekanntesten Speisekürbissen gehören Hokkaido, Butternut, Muskatkürbis und Spaghettikürbis. Sie unterscheiden sich deutlich in Form, Farbe, Geschmack und Verwendung. Hokkaido ist kräftig und leicht nussig, Butternut eher mild und leicht süßlich. Muskatkürbis besitzt ein aromatisches Fruchtfleisch, während der Spaghettikürbis beim Garen seine typischen Fasern bildet. Welche Kürbissorte am besten passt, hängt deshalb auch davon ab, was daraus zubereitet werden soll.
Muss man Hokkaido-Kürbis schälen?
Hokkaido-Kürbis muss normalerweise nicht geschält werden. Seine Schale ist vergleichsweise dünn und wird beim Kochen oder Backen weich, sodass sie problemlos mitgegessen werden kann. Vor der Zubereitung sollte der Kürbis gründlich gewaschen werden. Anschließend wird er halbiert und die Kerne sowie das faserige Innere werden mit einem Löffel entfernt. Danach lässt sich Hokkaido mitsamt der Schale in Würfel oder Spalten schneiden und direkt weiterverarbeiten.
Kann man Kürbis roh essen?
Viele Speisekürbisse wie Hokkaido oder Butternut können grundsätzlich auch roh gegessen werden. Das rohe Fruchtfleisch ist allerdings deutlich fester als gegarter Kürbis. Fein geraspelt oder sehr dünn geschnitten lässt es sich beispielsweise für Salate verwenden. Wichtig ist der Geschmack: Schmeckt ein Kürbis deutlich bitter, sollte er nicht gegessen werden. Die Bitterkeit kann auf Cucurbitacine hinweisen. Diese unerwünschten Bitterstoffe werden auch durch Kochen oder Backen nicht zuverlässig unschädlich gemacht.
Welcher Kürbis eignet sich am besten für Suppe?
Für Kürbissuppe eignen sich besonders Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis. Hokkaido sorgt für einen kräftigen, leicht nussigen Geschmack und kann mitsamt seiner Schale verarbeitet werden. Butternut ist milder und leicht süßlich und ergibt beim Pürieren eine besonders cremige Konsistenz. Auch Muskatkürbis eignet sich mit seinem aromatischen Fruchtfleisch sehr gut für Suppen. Welcher Kürbis am besten passt, hängt deshalb vor allem davon ab, ob die Suppe kräftiger oder eher mild und cremig werden soll.
Wann hat Kürbis Saison?
Die Kürbissaison beginnt bereits im Spätsommer und erreicht im Herbst ihren Höhepunkt. Viele heimische Speisekürbisse werden ab August oder September geerntet. Besonders groß ist das Angebot im September und Oktober. Gut lagerfähige Sorten wie Hokkaido oder Butternut können anschließend noch über längere Zeit angeboten werden. Deshalb sind heimische Lagerkürbisse häufig bis in den Winter erhältlich. Die genaue Saison und Verfügbarkeit unterscheiden sich je nach Sorte, Erntezeitpunkt und Lagerfähigkeit.
Hokkaido oder Butternut – was ist der Unterschied?
Hokkaido und Butternut gehören zu den beliebtesten Speisekürbissen. Hokkaido ist rund, meist orange und schmeckt leicht nussig. Seine Schale wird beim Garen weich und kann mitgegessen werden. Butternut erkennt man an seiner länglichen Birnenform und der hellen Schale. Sein Fruchtfleisch schmeckt milder und leicht süßlich und wird beim Garen besonders weich und cremig. Dadurch eignet er sich besonders gut für Suppen und Püree. Die Schale des Butternut wird je nach Zubereitung häufig entfernt.
Muss man Butternut-Kürbis schälen?
Butternut-Kürbis muss nicht grundsätzlich geschält werden, seine Schale ist jedoch fester als die eines Hokkaido. Bei längerer Garzeit im Backofen kann sie weich genug werden, um mitgegessen zu werden. Für Suppen, Püree oder Gerichte mit kürzerer Garzeit wird Butternut meist geschält, weil dadurch eine feinere Konsistenz entsteht. Zum Schälen wird der Kürbis am besten zunächst geteilt. Danach lässt sich die Schale mit einem stabilen Sparschäler oder Messer entfernen.
Wie bereitet man Kürbis am besten zu?
Kürbis lässt sich kochen, im Backofen garen, braten, dünsten oder pürieren. Zunächst wird er gewaschen, halbiert und von Kernen sowie dem faserigen Inneren befreit. Ob die Schale entfernt werden muss, hängt von der Kürbissorte ab. Hokkaido kann meist mit Schale verarbeitet werden, bei Butternut oder Muskatkürbis wird sie häufig entfernt. Für den Backofen eignen sich Spalten oder Würfel, während für Suppen und Püree kleinere Stücke praktisch sind, die schneller weich werden.
Wie gesund ist Kürbis?
Kürbis besteht zu einem großen Teil aus Wasser und liefert je nach Sorte unterschiedliche Mengen an Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Orangefarbene Kürbisse enthalten außerdem Carotinoide, die für die typische Farbe des Fruchtfleisches mitverantwortlich sind. Die Nährwerte unterscheiden sich allerdings zwischen Hokkaido, Butternut und anderen Kürbissorten. Deshalb sollte bei konkreten Nährwertangaben berücksichtigt werden, um welche Sorte es sich handelt und ob der Kürbis roh oder gegart ist.
Wie lagert man Kürbis richtig?
Ganze, ausgereifte Kürbisse lassen sich je nach Sorte über mehrere Wochen und teilweise auch Monate lagern. Wichtig sind eine unbeschädigte Schale sowie ein trockener, gut belüfteter und eher kühler Lagerplatz. Frost sollte vermieden werden. Angeschnittener Kürbis gehört dagegen in den Kühlschrank und sollte zeitnah verarbeitet werden. Vor der Verwendung lohnt sich immer ein kurzer Blick auf den Kürbis: Weiche Stellen, Schimmel oder ein unangenehmer Geruch können darauf hinweisen, dass er nicht mehr einwandfrei ist.