Austernpilze sollten nicht mehr gegessen werden, wenn sie unangenehm faulig oder säuerlich riechen, schmierig werden oder deutliche Anzeichen von Verderb zeigen. Frische Austernpilze besitzen feste, elastische Fruchtkörper und riechen angenehm mild nach Pilzen. Eine schleimige Oberfläche ist dagegen ein klares Warnzeichen.
Auch auffällige Verfärbungen können auf eine nachlassende Frische hinweisen. Leicht eingetrocknete Ränder sind nicht automatisch ein Zeichen für Verderb. Zeigen sich jedoch weiche, feuchte Stellen, Schimmel oder ein ungewöhnlicher Geruch, gehören die Pilze entsorgt. Im Zweifel sollten sie nicht mehr verwendet werden.
Frische Austernpilze sollten möglichst bald verarbeitet und bis dahin locker verpackt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Luftdurchlässige Papierverpackungen eignen sich besser als dicht verschlossene Plastikbeutel, in denen sich Feuchtigkeit sammeln kann. Verdorbene Pilze werden auch durch gründliches Braten nicht wieder sicher.