Rotkohl selber machen ist einfacher, als viele denken. Für ein klassisches Rotkohl-Rezept braucht es nur frischen Rotkohl, Äpfel, Zwiebeln, etwas Essig und die passenden Gewürze. Wer Rotkohl selbst zubereiten möchte, kann Geschmack, Süße und Konsistenz ganz nach eigenen Vorlieben bestimmen. Besonders aromatisch wird selbstgemachter Rotkohl, wenn er langsam schmort und ausreichend Zeit bekommt, die Gewürze aufzunehmen.
Für die klassische Zubereitung zunächst die äußeren Blätter entfernen, den Rotkohl vierteln, den Strunk herausschneiden und den Kohl in feine Streifen schneiden. Anschließend Zwiebeln in etwas Öl anschwitzen, den geschnittenen Rotkohl dazugeben und kurz mitdünsten. Geriebene oder gewürfelte Äpfel, ein Schuss Apfelessig und etwas Wasser oder Apfelsaft ergänzen das Gemüse. Zugedeckt wird der Rotkohl bei mäßiger Hitze geschmort, bis er die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
Wer Rotkohl würzen möchte, greift traditionell zu Lorbeerblättern, Nelken, Wacholderbeeren, Salz und Pfeffer. Auch Zimt oder Piment können das Aroma abrunden. Bei einem klassischen Rotkohl-Rezept wie bei Oma sorgen Äpfel für eine fruchtige Note, während Essig eine angenehme Säure beisteuert und die rötliche Farbe unterstützt. Etwas Zucker kann die Säure ausgleichen, ist aber nicht zwingend erforderlich. So lässt sich Rotkohl ganz nach Geschmack verfeinern.
Ob nach einem traditionellen Landfrauen-Rezept oder einer eigenen Variante: Selbstgemachter Rotkohl schmeckt häufig besonders aromatisch, wenn er einige Stunden durchziehen darf. Deshalb lässt sich das Gemüse gut am Vortag zubereiten und später wieder erwärmen. Wer Rotkohl selber machen möchte, kann das Grundrezept außerdem mit Orangensaft, Preiselbeeren oder zusätzlichen Gewürzen abwandeln. So entstehen aus wenigen Zutaten unterschiedliche Rotkohl-Rezepte – von klassisch bis fruchtig-würzig.