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Ältere Frau bereitet in einer gemütlichen Küche frischen Rotkohl im Kochtopf zu. Ein großes Fragezeichen steht für Fragen rund ums Rotkohl selber machen.

Rotkohl selber machen – wie gelingt er am besten?

Wie kann man Rotkohl selber machen?

Rotkohl selber machen ist einfacher, als viele denken. Für ein klassisches Rotkohl-Rezept braucht es nur frischen Rotkohl, Äpfel, Zwiebeln, etwas Essig und die passenden Gewürze. Wer Rotkohl selbst zubereiten möchte, kann Geschmack, Süße und Konsistenz ganz nach eigenen Vorlieben bestimmen. Besonders aromatisch wird selbstgemachter Rotkohl, wenn er langsam schmort und ausreichend Zeit bekommt, die Gewürze aufzunehmen.

Für die klassische Zubereitung zunächst die äußeren Blätter entfernen, den Rotkohl vierteln, den Strunk herausschneiden und den Kohl in feine Streifen schneiden. Anschließend Zwiebeln in etwas Öl anschwitzen, den geschnittenen Rotkohl dazugeben und kurz mitdünsten. Geriebene oder gewürfelte Äpfel, ein Schuss Apfelessig und etwas Wasser oder Apfelsaft ergänzen das Gemüse. Zugedeckt wird der Rotkohl bei mäßiger Hitze geschmort, bis er die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Wer Rotkohl würzen möchte, greift traditionell zu Lorbeerblättern, Nelken, Wacholderbeeren, Salz und Pfeffer. Auch Zimt oder Piment können das Aroma abrunden. Bei einem klassischen Rotkohl-Rezept wie bei Oma sorgen Äpfel für eine fruchtige Note, während Essig eine angenehme Säure beisteuert und die rötliche Farbe unterstützt. Etwas Zucker kann die Säure ausgleichen, ist aber nicht zwingend erforderlich. So lässt sich Rotkohl ganz nach Geschmack verfeinern.

Ob nach einem traditionellen Landfrauen-Rezept oder einer eigenen Variante: Selbstgemachter Rotkohl schmeckt häufig besonders aromatisch, wenn er einige Stunden durchziehen darf. Deshalb lässt sich das Gemüse gut am Vortag zubereiten und später wieder erwärmen. Wer Rotkohl selber machen möchte, kann das Grundrezept außerdem mit Orangensaft, Preiselbeeren oder zusätzlichen Gewürzen abwandeln. So entstehen aus wenigen Zutaten unterschiedliche Rotkohl-Rezepte – von klassisch bis fruchtig-würzig.

Handgezeichnetes rotes Radieschen mit grünen Blättern auf einer feinen grünen Linie vor weißem Hintergrund.

Wie lange muss Rotkohl kochen?

Frischer Rotkohl muss je nach Schnittgröße und gewünschter Konsistenz etwa 30 bis 60 Minuten kochen. Wer Rotkohl selber kochen möchte, sollte ihn zunächst putzen, den Strunk entfernen und den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Je dünner die Streifen, desto schneller wird der Kohl weich.

Beim klassischen Rotkohl-Kochen wird das Gemüse mit etwas Flüssigkeit bei niedriger bis mittlerer Hitze geschmort. Wer frischen Rotkohl zubereiten möchte, kann Zwiebeln, Äpfel und Gewürze hinzufügen. Besonders Lorbeer, Nelken und Wacholderbeeren passen zum kräftigen Geschmack. Wie lange Rotkohl kochen muss, hängt auch davon ab, ob er noch etwas Biss haben oder besonders weich werden soll.

Im Schnellkochtopf lässt sich Rotkohl deutlich schneller zubereiten. Hier reichen häufig etwa 8 bis 15 Minuten unter Druck, abhängig von der Schnittgröße und dem Gerät. Ob im normalen Topf oder im Schnellkochtopf: Am besten zwischendurch prüfen, ob der Rotkohl bereits die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Kann man Rotkohl auch roh essen?

Ja, man kann Rotkohl roh essen! Frischer Rotkohl eignet sich hervorragend als knackiger Rotkohlsalat oder Rohkostsalat. Anders als beim Kochen bleiben beim rohen Rotkohl hitzeempfindliche Vitamine weitgehend erhalten. Besonders fein geschnitten lässt sich Rotkohl roh vielseitig zubereiten.

Für einen Rotkohlsalat werden die äußeren Blätter entfernt, der Kohl gewaschen und in möglichst feine Streifen gehobelt. Mit etwas Salz und einem Dressing aus Essig oder Zitronensaft und Öl lässt sich der Rotkohl leicht durchkneten. Dadurch wird die feste Blattstruktur weicher. Besonders gut schmeckt ein Rotkohl-Rohkostsalat mit Apfel, Möhren oder Nüssen. Auch als Krautsalat oder Coleslaw ist roher Rotkohl beliebt.

Doch ist Rotkohl roh gesund? Rotkohl enthält Ballaststoffe, Vitamin C, Vitamin K und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe. Roh bleiben hitzeempfindliche Inhaltsstoffe besser erhalten, allerdings kann ungekochter Kohl bei empfindlichen Menschen Blähungen verursachen. Wer rohen Rotkohl bisher nicht gewohnt ist, beginnt am besten mit einer kleinen Portion und kaut gründlich.

Handgezeichnete Illustration einer lächelnden Frau mit einer Holzkiste voller Obst und Gemüse, daneben der Schriftzug „Was ist eine Biokiste?“.

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