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DuFrau bietet einer älteren Frau in einer hellen Küche Kimchi mit Essstäbchen an. Beide lächeln, während ein großes weißes Fragezeichen die Frage aufgreift, wie gesund Kimchi wirklich ist.

Ist Kimchi wirklich so gesund?

Was ist an Kimchi so gesund?

Kimchi kann eine gesunde Ergänzung des Speiseplans sein. Das koreanische Gemüsegericht liefert je nach Rezept Ballaststoffe, Vitamine und Pflanzenstoffe. Durch die Fermentation entstehen Milchsäure und Mikroorganismen. Ob daraus konkrete gesundheitliche Vorteile entstehen, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt.

Bei fermentiertem, nicht erhitztem Kimchi können lebende Milchsäurebakterien enthalten sein. Ihre Menge hängt von Herstellung, Lagerung und Reifegrad ab. Nicht jedes Produkt enthält deshalb gleich viele lebende Kulturen. Kimchi ist außerdem kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichend frischem Gemüse.

Ein wichtiger Punkt ist der Salzgehalt: Kimchi wird zur Fermentation gesalzen und kann je nach Rezept recht viel Salz enthalten. Wer auf seine Salzaufnahme achten muss, sollte die Nährwertangaben prüfen. Kleine Portionen als Beilage sind eine praktische Möglichkeit, Kimchi zu genießen, ohne große Mengen davon essen zu müssen.

Handgezeichnetes rotes Radieschen mit grünen Blättern auf einer feinen grünen Linie vor weißem Hintergrund.

Was ist alles in Kimchi drin?

Traditionelles Kimchi besteht meist aus Chinakohl, der mit Salz vorbereitet und anschließend gewürzt und fermentiert wird. Typische Zutaten sind Rettich, Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebeln und koreanische Chiliflocken, Gochugaru genannt. Die Zusammensetzung variiert je nach Region, Rezept und verwendeter Gemüsesorte.

Für die Würzpaste werden häufig Fischsauce oder fermentierte Meeresfrüchte verwendet. Es gibt aber auch vegetarische und vegane Varianten, die ohne diese Zutaten auskommen. Wer Kimchi kauft, sollte deshalb die Zutatenliste prüfen. Besonders bei Allergien oder einer pflanzlichen Ernährung lohnt sich ein Blick auf das Etikett.

Nach dem Würzen wird das Gemüse in einem Gefäß fermentiert. Dabei bilden Milchsäurebakterien Säuren, die den Geschmack verändern und zur Haltbarkeit beitragen. Kimchi kann jung und mild oder länger gereift und deutlich saurer schmecken. Je nach Rezept kommen auch Gurken oder andere Gemüsearten statt Chinakohl zum Einsatz.

Ist Kimchi das Gleiche wie Sauerkraut?

Nein, Kimchi und Sauerkraut sind nicht das Gleiche, auch wenn beide durch Milchsäuregärung hergestellt werden. Sauerkraut besteht traditionell vor allem aus fein geschnittenem Weißkohl und Salz. Kimchi wird häufig aus Chinakohl zubereitet und zusätzlich mit Chili, Knoblauch, Ingwer und weiteren Zutaten kräftig gewürzt.

Auch geschmacklich unterscheiden sich die beiden Spezialitäten. Sauerkraut schmeckt überwiegend säuerlich und hat meist eine vergleichsweise schlichte Würzung. Kimchi verbindet Säure häufig mit Schärfe, Knoblauch und würzigen Aromen. Wie intensiv diese ausfallen, hängt von den Zutaten und der Dauer der Fermentation ab.

Beide Lebensmittel liefern Ballaststoffe und können als nicht erhitzte Produkte lebende Milchsäurebakterien enthalten. Die Nährwerte und der Salzgehalt unterscheiden sich je nach Rezept und Produkt. Deshalb ist keines automatisch gesünder als das andere. Entscheidend sind die Zutaten, die Portion und die gesamte Ernährung.

Handgezeichnete Illustration einer lächelnden Frau mit einer Holzkiste voller Obst und Gemüse, daneben der Schriftzug „Was ist eine Biokiste?“.

Eine Frage liegt noch auf dem Tisch!

Die Hofkiste liefert Bio-Lebensmittel direkt bis vor die Haustür – viele davon aus unserer Region. Gibt es eine Frage zu einem Lebensmittel, zur Herkunft oder zur Hofkiste selbst? Einfach nachfragen – wir helfen gerne weiter.

KI-generierte Beschreibung: Das Bild zeigt einen orangefarbenen Button mit dem Text "Einfach nachfragen →".