Unser Kundenbrief
frisch aus der Hofkiste

Monatsbrief Januar 2020

Anders wirtschaften

Liebe Kundinnen und Kunden,

wir sind noch im Winterschlaf. Kraft tanken für eine neue Gartensaison und mal was anderes für Geist und Seele erfahren, ist auch für unser tägliches Handeln wichtig.

Wir haben keine tollen Pläne fürs neue Jahr und auch die viel beschworenen guten Vorsätze zum neuen Jahr, haben wir nicht.

Wir machen einfach so weiter wie immer und das ist auch nicht wirklich unnatürlich, gibt doch die Natur den Takt vor und die Landbevölkerung ist von jeher eher ruhiger, fatalistischer und mit mehr Gottvertrauen ausgestattet, wie andere Zeitgenossen denen nichts entgehen darf und die alles gesehen und getan haben müssen.

Das Saatgut ist gesammelt oder gekauft und gut aufbewahrt. Die Jungpflanzen sind bestellt und der Anbauplan für die Saison ist schon lange auf dem Papier.

Routine ist eingekehrt, bei den Gärtnern in Süchterscheid und vor allem eine tiefe Erkenntnis, dass man nicht gegen die Natur sondern nur mit Ihr wirtschaften kann.

Nicht die nackten Zahlen, Umsatzstatistiken und Erntemengen in Umsatz je Quadratmeter sind wichtig. Stattdessen geht es immer mehr darum die nötigen lebenswichtigen Grundbedürfnisse von uns zu erhalten und zu gewährleisten (Subsistenz), dass alles mit einer Genügsamkeit und achtsamer Nachhaltigkeit (Suffizienz) gepaart ist, sodass weder wir selber, noch die uns anvertrauten Böden und Umwelt ausgezehrt wird.

„Die spinnen die Ökos. So kann man doch nix werden“. Vertraute Aussagen seit Jahrzehnten und doch leben und arbeiten wir immer noch auf unserer Scholle und erzielen auch noch, unbemerkt von den vielen Spöttern, tolle Gewinne, erhöhte Bodenfruchtbarkeit, saubereres Grundwasser, eine erhöhte Artenvielfalt, weniger Emissionen und gesündere Gärtner.

Nebenbei können wir auch noch an Euch gesundes Gemüse abgeben und so gewinnen alle. Effizienz ist ein falscher Gott und schnelle Rendite kein Heilsbringer. Bei uns geht alles ein bisschen langsamer. So planen wir dieses Jahr auf 5000qm eine ganz neue Streuobstwiese. Äpfel werden wir dort frühestens in 8-10 Jahren ernten, die Natur gewinnt aber bereits vom ersten Tag an.

Mit guten Wünschen fürs neue Jahr „Die Gärtner“

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Monatsbriefe
Eine leckere Inspiration aus der Hofküche

Sprossen Avocado Salat

Rezept des Monats Januar

Zutaten

  • 150 g Feldsalat
  • 250g Tomaten
  • 2 kleine Avocados
  • 150g Sprossen
  • 2 EL Kräuteressig
  • 2 EL Wasser
  • 1 TL Senf mittelscharf
  • 4 EL Öl

Zubereitung
 

Feldsalat verlesen, die Wurzelenden so abschneiden, dass die Blätter noch zusammenhalten. Schlechte Blätter entfernen, den Salat gründlich waschen und trocken schleudern oder in einem Sieb abtropfen lassen. Tomaten waschen, abtrocknen, die Strunkansätze herausschneiden und die Tomaten in Spalten schneiden. Avocado längs halbieren, den Stein herauslösen. Avocado schälen und das Fruchtfleisch in Spalten schneiden. Sprossen abspülen und trocken tupfen. 

 

Sonnentor 

unsere Lieferanten stellen sich vor

Ein neues Jahr ein neuer Lieferant. Wir freuen uns Ihnen im Januar unsere neuen Tees und Käuter vom Sonnentor an zu bieten. Das nachhaltige Bestreben und die Liebe zum Produkt wird Sie hoffentlich genauso wie uns überzeugen. 

 

Wir von Sonnentor glauben fest daran, dass in der Natur die besten Rezepte für ein schönes und langes Leben liegen. Der Kreislauf, das immer Wiederkehrende, das sich ständig erneuernde Leben ist unser Grundprinzip. 

Werte wie ein faires, wertschätzendes Miteinander sind für uns selbstverständlich, ebenso wie Natur- und Umweltschutz.

Wir sind Teil der Geneinwohlökonomie, also ein ethisches Wirtschaftsmodell. Hier steht nicht der Gewinn im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Diese noch junge Bewegung aus Österreich setzt auf die fünf Pfeiler: Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung und Transparenz. Nur die besten Kräuter und Gewürze werden für unsere Produkte verwendet. Anbau und Ente erfolgen schonend und im Einklang mit der Natur. Eine ständige Qualitätskontrolle und -sicherung findet nach unseren strengen Kriterien statt, auch von der Kontrollstelle Austria wird alles zertifiziert. 

Lassen Sie sich unsere mit Liebe und Herzblut hergestellten, in nachhaltigen Materialien verpackten Produkte schmecken. 

Und sollten Sie einmal Urlaub in Niederösterreich machen, dann besuchen Sie uns doch gerne und nehmen Sie ruhig an einer Betriebsführung bei uns vor Ort teil. 

Warenkunde

Postelein

Wissenswertes zu unserem Postelein-Salat

Haben Sie bereits unseren Postelein probiert? Bekannt auch unter den Namen Tellerkraut, Portulak oder schlichtweg einfach dem etwas anderem Feldsalat, ist er doch tatsächlich viele Jahre in Vergessenheit geraten...

 

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Doch Postelein ist alles andere als nur ein lästiges Kraut und wird bei uns zusammen mit dem Feldsalat über die Wintermonate in unseren Gewächshäusern angebaut. Gerade durch die vielen Verwendungsmöglichkeiten lässt er keine Wünsche offen. Roh lässt er sich tatsächlich wie Feldsalat mit Blatt und Stiel verzehren. Dabei hat er einen nicht so kräftigen und auch leicht nussigen Geschmack. Er lässt sich aber auch fein

 

hacken und als frisches Gewürz zu Suppen, Fleisch oder Soßen verwenden. Kurz blanchiert oder leicht gekocht passt er perfekt zu Eiergerichten und wenn er doch mal etwas länger im Kühlschrank gelagert wurde, können Sie den Postelein mit etwas Sahne gebunden ganz einfach wie Rahmspinat zubereiten. Immer wieder sehr lecker zu Kartoffelstampf oder Fisch. Doch auch ganz schnell und einfach mit Parmesan bestreut und anschließend im Ofen überbacken, ist er eine willkommene Abwechslung, in der sonst nicht so vielseitigen winterlichen Küche.

Von: Nicole Wolf Verkaufsleitung