Unser Kundenbrief
frisch aus der Hofkiste

Monatsbrief Dezember 2019

Irgendwann ist einmal Schluss,

weil irgendwann Schluss sein muss...

Liebe Kundinnen und Kunden,

Das Jahr geht langsam seinem Ende zu und auch wir Gärtner verabschieden uns für dieses Jahr.

Unser Gartenbaubetrieb hat sich ganz dem biologischem Anbau von Feingemüse und sommerlichen Fruchtgemüse verschrieben. Dummerweise haben wir, wenn dann der erste Frost kommt, auch meist nicht mehr viel zu ernten.

Wir sind zu flächenarm und unsere Böden sind zu schwer. Das sind die Hauptgründe, warum wir viele Lagergemüse im Winter nicht haben. Ein weiterer Grund ist aber, dass uns der Sommer mit seinen herrlichen Früchten einfach auch viel mehr zusagt. Da macht das Gärtnern richtig Spaß. Ganz ohne rote Nase und eiskalte Finger. Ehe man sich  versieht, ist dann einfach kein Platz mehr für Möhre, Pastinake und Co. auf den Feldern.

Bei Saisonarbeiten ist es auch meist so, dass man sich freut, wenn die Saison beginnt. Man läuft zu Hochtouren auf, ist dann aber auch irgendwann froh, wenn die wohlverdiente Winterpause kommt.

Ein kleiner Rest an Zuckerhutsalat, Sellerie, Porree und Mangold ist noch da. Und die Wintersalate Postelein und Feldsalat gibt es den ganzen Winter von uns, aber ansonsten kehrt die sehnlichst gewünschte Ruhe ein.

Wir hoffen unser Gemüse, hat Ihren Geschmack getroffen und war immer pünktlich, zur richtigen Menge und in bester Qualität vor Ihrer Haustür. Wir haben schon Pläne für nächstes Jahr und sollte das Wetter mitspielen, gibt’s wieder reichlich Abwechslung in Ihrer Kiste.

Regional einkaufen, spart so unglaublich viel an Transportenergie. Wir hoffen, dass wir auch Impulse geben konnten, für weitere klimaschützende Maßnahmen. Auch wenn vielleicht nicht jedem  unsere versteckten oder offenen Apelle zum Klimaschutz und für eine gerechtere Welt gefallen, werden wir es trotzdem auch nächstes Jahr nicht lassen können.

Black week oder black friday, da haben sich die Werbemanager wieder einmal selbst entlarvt. Wahrlich schwarze Tage fürs Klima, wenn ohne Sinn und Verstand rund um den Erdball bestellt und versendet wird, weil es ja ach so günstig ist. Wir sagen Schluss damit!

Wir wünschen allen Bekannten und Unbekannten und vor allem Ihnen ein schönes Weihnachtsfest mit viel Ruhe und Muße.

Irgendwann ist einmal Schluss. Bis zum nächsten Jahr!!

Eure Gärtner aus Süchterscheid

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Monatsbrief November 2019

Monatsbrief Oktober 2019

 

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Monatsbrief September 2019

Monatsbrief August 2019

Monatsbrief Juli 2019

Eine leckere Inspiration aus der Hofküche

Posteleinsalat

mit Walnuss-Dressing und Granatapfel

Rezept des Monats Dezember

Zutaten

  • 150 g Postelein
  • 1 Granatapfel
  • 75 g Speckwürfel
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 75 g Walnüsse

Zubereitung
 

Den Salat putzen, waschen und trocken schleudern. Granatapfel aufbrechen und Kerne herauslösen. Speckwürfel in 1 EL Öl anbraten und abkühlen lassen. Für das Dressing Apfelessig, Ahornsirup, 1 EL Öl und die gepresste Knoblauchzehe mit den gehackten Walnusskernen mischen. Speckwürfel zugeben. Den Salat mit den Granatapfelkernen anrichten und mit dem Dressing beträufeln.

 

Sonnentor und Burgermühle

unsere Lieferanten stellen sich vor

Gerne möchten wir Ihnen bereits im Dezember einen kleinen Einblick zu zwei neuen Lieferanten aus unserem Sortiment geben. Im Laufe des Dezembers, werden wir die ersten neuen Produkte dieser beiden Lieferanten aufnehmen. Wir wollten jedoch nicht bis Januar warten. Unsere neuen Lieferanten bestechen durch Nachhaltigkeit und keinen Plastikmüll. Das finden wir toll. Freuen Sie sich auf mehr.

Sonnentor:

Sonnentor begeistert schon seit 1988 mit biologischen Tees, Kräutern und Gewürzen. Das Unternehmen steht für Handarbeit und Wertschätzung von Mensch und Natur. Die Ernte an besonderen Tagen, trocknung nicht über 40° und das sorgsame Verpacken von Hand zeigen hier den Unterschied. So erhalten Sie oftmals die ganzen Blätter die noch voller Ätherischer Öle stecken die sonst verfliegen. Und auch die Tüten werden seit 2008 zu Rund 70% aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt. Dazu zählen Holz, Folien aus Cellulose, Teebeutel aus Bananenfaser und Maisstärke und die Verwendung von Papier und Karton.                  

 

www.sonnentor.com

Burgermühle:

Die Spielberger-Mühle ist ein traditionsreicher Hersteller von Getreideprodukten – vorwiegend in Demeter-Qualität. Das Spielberger und Burger-Sortiment umfasst über 170 Produkte. Neben Getreiden und Mahlerzeugnissen auch Müslis, Flocken, Flakes sowie Saaten, Reis und verschiedene Teigwaren. Seit 2016 arbeitet die Spielberger-Mühle intensiv an einem neuen Verpackungskonzept und hat mittlerweile einen Großteil des Sortimentes in Beutel aus 100% Papier verpackt. Bedruckt werden die Verpackungen mit Farben auf Wasserbasis. Auch das Sichtfenster besteht nicht etwa aus Plastik, sondern aus Pergamentpapier.         

 

www.spielberger-mühle.de

Warenkunde

Postelein

Wissenswertes zu unserem Postelein-Salat

Haben Sie bereits unseren Postelein probiert? Bekannt auch unter den Namen Tellerkraut, Portulak oder schlichtweg einfach dem etwas anderem Feldsalat, ist er doch tatsächlich viele Jahre in Vergessenheit geraten...

 

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Doch Postelein ist alles andere als nur ein lästiges Kraut und wird bei uns zusammen mit dem Feldsalat über die Wintermonate in unseren Gewächshäusern angebaut. Gerade durch die vielen Verwendungsmöglichkeiten lässt er keine Wünsche offen. Roh lässt er sich tatsächlich wie Feldsalat mit Blatt und Stiel verzehren. Dabei hat er einen nicht so kräftigen und auch leicht nussigen Geschmack. Er lässt sich aber auch fein

 

hacken und als frisches Gewürz zu Suppen, Fleisch oder Soßen verwenden. Kurz blanchiert oder leicht gekocht passt er perfekt zu Eiergerichten und wenn er doch mal etwas länger im Kühlschrank gelagert wurde, können Sie den Postelein mit etwas Sahne gebunden ganz einfach wie Rahmspinat zubereiten. Immer wieder sehr lecker zu Kartoffelstampf oder Fisch. Doch auch ganz schnell und einfach mit Parmesan bestreut und anschließend im Ofen überbacken, ist er eine willkommene Abwechslung, in der sonst nicht so vielseitigen winterlichen Küche.

Von: Nicole Wolf Verkaufsleitung