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Die Stangenbohnen waschen und in ca. 3cm lange Abschnitte schneiden. Das Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Nun die Stangenbohnen hineingeben und bei 5 Minuten erst bei hoher und anschließender milder Hitze anbraten. Währenddessen die Paprika in daumengroße Stücke würfeln, die getrockneten Tomaten und Bundzwiebeln in feine Streifen und den Knoblauch ganz fein schneiden. 

Jetzt alle Zutaten zu den Bohnen in die Pfanne geben und 2–3 Minuten mit anbraten. Im Anschluss mit der Gemüsebrühe ablöschen und die Pfanne mit einem Deckel abdecken. 10–15 Minuten garen lassen.

Mit Essig, Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken. Noch warm den Schafskäse über die Bohnen bröckeln und servieren.

15.07.2022 / Information zum Steinobst - Ungewaschenes Obst ist länger haltbar, deshalb waschen Sie bitte die Früchte erst kurz vor dem Verzehr. Durch das Waschen können nämlich kleine Verletzungen entstehen; dies gilt v.a. bei Steinobst (Pfirsich, Nektarine, Kirsche…), des Weiteren werden die Früchte durch die Feuchtigkeit anfälliger.

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  • Obst, welches kurz vor der Genussreife geerntet wird, schmeckt am Leckersten und hat die meisten Inhaltsstoffe. Leider ist vor allem Steinobst dann sehr empfindlich gegenüber Druckstellen. Deshalb versuchen unsere Anbauer genau den richtigen Zeitpunkt bei der Ernte zu erwischen - nicht zu früh und nicht zu spät. Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen und Pflaumen reifen sehr gut und schnell bei Zimmertemperaturen nach.
  • Sollen sie nicht sofort gegessen werden, gehören sie unbedingt in den Kühlschrank, jedoch nicht länger als zwei bis drei Tage. Vorher auf Druckstellen kontrollieren und unbedingt das Schwitzwasser abtrocknen.  Erst kurz vor dem Verzehr sollten sie herausgenommen werden.

13.05.2022 / Kleine Apfelkunde im Frühjahr - In den ersten warmen Monaten im Jahr wächst die neue Apfelernte heran und wird von den Obstbauern gehegt und gepflegt. Zu dieser Zeit verkaufen wir in unseren Hofkisten noch die gelagerte Ernte aus dem Vorjahr. 

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Nicht jede Apfelsorte hat ein so gutes Lagerverhalten im Langzeitlager. Einige Sorten bauen Festigkeit und Säure nahezu komplett ab, oft entwickelt sich Fruchtfleischbräune. Dann sehen die Äpfel von außen gut aus, sind aber von innen ganz braun. Die Apfelsorten, die wir im Frühsommer verkaufen, lassen sich besonders gut lagern und reichen oft bis zur ersten Ernte des Jahres aus.

Seit ein paar Jahren ist die Auswahl der Sorten, die für eine längere Lagerung geeignet sind, deutlich gewachsen. Trotzdem haben wir Anfang des Jahres eventuell noch nicht Ihre Lieblingssorte im Sortiment. 
Wir müssen noch ein wenig „durchhalten“ bis dann im Juni/Juli die ersten Frühäpfel geerntet werden und wir Ihnen eine noch abwechslungsreichere Auswahl anbieten können.

Viele Grüße

Melanie aus dem Verkaufsteam

06.05.2022 / Käse aus Cashew - Vor über 10 Jahren hat der praktizierende Arzt, Dr. Mudah Mannah, seinen Beruf an den Nagel gehängt, um pflanzliche Alternativen zu tierischen Molkereiprodukten zu entwickeln und herzustellen.

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Bis heute produziert das Inhabergeführte Unternehmen in Cuxhaven seine veganen Leckereien in traditionellem Fermentationsprozess. Und es kommen immer mehr kreative und schmackhafte Produkte hinzu. Wir haben die vegane Käsealternative auf der Bio West Messe kennen gelernt und uns konnten die Produkte, und auch die Menschen dahinter, voll und ganz begeistern. Lassen auch Sie sich überzeugen und probieren Sie unsere Neuzugänge aus dem Hause 
Dr. Mannah’s!
 

Übrigens: aus 1kg Cashewkernen kann man 2 kg Käsealternative herstellen – zum Vergleich: Für 1kg Kuhmilchkäse braucht es tatsächlich 12Liter Milch. 

Unsere Lieblingssorte: Happy Cashew italienische Kräuter

06.05.2022 / Biohof Ellingen

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"Wir betreiben Mutterkuhhaltung und Legehennenhaltung im Mobil Stall. Alles nach Bioland Richtlinien! In dieser Woche werden die Kühe und Kälber auf die Sommerweiden gebracht. Seit Beginn des Ukrainekrieg sind die Märkte im Aufruhr, das sehen wir mit Sorge und hoffen das sich die Lage bald wieder normalisiert. Trotzdem wünschen wir Ihnen einen schönen Mai. 

Ihr Biohof Ellingen Team"

29. April 2022

Unsere Tomatenpflanzen sind wieder da

Auch dieses Jahr haben wir für 2 Wochen wieder unsere Tomatenpflanzen für Ihre Hofkisten im Sortiment. Da die Pflanzen gerade jetzt sehr schnell wachsen, können wir Ihnen die Pflanzen nur in einem Zeitraum von 2 Wochen ausliefern. Doch was für Tomaten haben wir überhaupt?:

Cocktailtomate „Trixi“ – eine recht kleine Tomate mit 15-20g
Tomate „Hellfrucht“– eine normale Tomate mit 80-100g
Fleischtomate „Ochsenherz“ – eine große Tomate mit einem Gewicht über 100g
Balkon Tomate „Rotkäppchen“ – Perfekt für den Balkon ist die Pflanze buschig (braucht nur wenig Stützhilfe) und bleibt klein im Wuchs.
Überraschungstomate – ob grün, rot, schwarz oder gestreift. Hier ist alles möglich.

Alle Tomatenpflanzen gehören zu den eher älteren Sorten, sind samenfest und besonders geschmackvoll.

29. April 2022

Kleine Kräuterkunde

Haben Sie schon gewusst, dass grüne Kräuter mit weichen Blättern nicht mitgekocht werden? Damit sie ihr volles Aroma entfalten, werden Petersilie, Koriander, Dill und Co. immer erst am Ende oder zum Anrichten in die Speisen geben. Ansonsten verlieren die Kräuter sofort Ihr Aroma. Jedoch können Rosmarin, Thymian und generell Kräuter mit festen grünen Blättern gerne mit gekocht werden, um ihr Aroma voll zu entfalten.

Unser Tipp für Koriander: Selbstgemachtes Koriander-Pesto
Da Koriander selbst schon recht geschmacksintensiv ist, braucht es für ein selbstgemachtes Pesto nicht viel. Am besten schmeckt Koriander-Pesto mit Nüssen, Samen und einem guten Olivenöl.

Für ein Glas Koriander-Pesto brauchen wir folgende Zutaten:
2 Bund frischer Koriander, 100g Walnüsse, 100ml Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, 1/2 Zitrone (Saft), Salz, Pfeffer

Zutaten-Tipps und Variationen:
Anstelle der Walnüsse können auch andere Nüsse und Kerne verwendet werden. Einen cremig-käsigen Geschmack bekommt das Koriander-Pesto mit Cashewkernen, diese haben jedoch eine schlechtere Ökobilanz als unsere Walnüsse aus Deutschland. Doch auch Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne passen gut zu Koriander.
Auch das Olivenöl kann durch anderes Speiseöl ersetzt werden. Besonders lecker: Sesamöl oder Erdnussöl.

Zubereitung:
Den Koriander waschen und trocken tupfen. Koriander mit den Walnüssen, dem Olivenöl, der geschälten Knoblauchzehe und dem Saft einer halben Zitrone in einen Mixer geben und zu einer gleichmäßigen Masse pürieren. Das Koriander-Pesto zum Schluss mit reichlich Salz und Pfeffer abschmecken und in ein Einmachglas abfüllen. Kühl und dunkel gelagert, hält das Koriander-Pesto drei bis vier Wochen.

13. April 2022

Neues aus der Gärtnerei

Heute Morgen hat Till uns ein kleines Update aus der Gärtnerei gegeben.

Die Gärtner sind schon im Freiland unterwegs, es wird kräftig gepflanzt. Fast alles was wir uns im Sommer an Gemüse wünschen ist schon in der Erde: Spitzkohl, Salat, Gemüsezwiebeln, Bundzwiebeln, Porree und vieles mehr. Alles noch abgedeckt, die Nächte können immer noch kalt werden. Auch die ersten Kartoffeln sind schon im Boden.

In den Gewächshäusern sind die Tomaten gepflanzt. Eine dringende Bitte von den Profis an die Hobbygärtner: Wer kein Gewächshaus hat, bitte selbst noch keine Tomaten pflanzen. Warten Sie am besten auf unsere Tomatenpflanzen. Die kommen Anfang Mai, das ist die richtige Zeit zum Pflanzen. So schützen Sie die zarten Pflänzchen vor Kälte und Krankheiten.

13. April 2022

Bio West in Düsseldorf

Büroteam on Tour

 Am Sonntag, 10.04.2022 startete unser Büroteam einen Ausflug nach Düsseldorf zur Bio West. Eine Bio Messe für den Fachhandel. Was gibt es Neues? Treffen wir bekannte Gesichter? Was interessiert uns für die kommende Zeit? Viele interessante Gespräche im Auto auf dem Weg zur Halle 14 der Messe Düsseldorf.

Angekommen schlenderten wir durch die Gänge, viele Eindrücke, viel zum Probieren und nette Gespräche. Trotz der allgemein schwierigen Lage durch die aktuellen Situationen, sind die Meisten positiv gestimmt. Es verändert sich viel. Wir Menschen denken um und beschäftigen uns immer mehr mit Ernährung, Natur und Umwelt. Es wird versucht, soweit möglich, auf Verpackung zu verzichten oder die Produkte in Mehrweggläser oder kompostierbaren Verpackungen anzubieten.

Am Nachmittag verließen wir das Messegelände mit vollen Taschen mit Infomaterial, Produkten zum Ausprobieren und vielen unterschiedlichen Eindrücken. Bei einem gemütlichen Essen haben wir den Tag ausklingen lassen und uns ausgetauscht über alles was wir für uns mitnehmen konnten und durften.

Die daheim gebliebenen Hofkistler können nun lesen und probieren. In unserer Büroküche am Küchentisch. Ich bin gespannt welche Produkte uns alle begeistert haben und was davon wir Ihnen in Zukunft in unserem Shop anbieten können.

Viele Grüße

Melanie aus dem Verkaufsteam

18. März 2022

Vorfreude ist die schönste Freude

Nachdem ein langer Winter mit wenig eigenen Produkten hinter uns liegt, haben wir nun freudige Nachrichten für Sie: Es geht bald wieder los. Voraussichtlich dürfen wir uns in KW 13 auf eigenen Rübstiel, Asia-Salat, Rucola und Spinat freuen. Unsere fleißigen Gärtner werden für die harte Arbeit der letzten Wochen belohnt. Hoffen wir, dass noch einige Regentropfen vom Himmel fallen. Auch wenn für uns Menschen die Sonnenstrahlen nach der tristen Zeit ein Segen waren, brauchen unsere Pflanzen zu der Sonne noch mehr Wasser. Wie so oft in letzter Zeit ist es wieder zu trocken. Der Regen der letzten Tage reicht nicht aus. Doch seit einigen Tagen kann man den Frühling riechen und, wenn die Zugvögel über uns fliegen, auch hören. Jetzt wollen wir ihn auch wieder schmecken und deshalb haben wir diese Woche frischen deutschen Bärlauch in Ihrer Hofkiste.

Mit vielen Grüßen aus dem Büro, Melanie (Verkaufsteam)

04. März 2022

Kann das zurück oder muss das weg? Eine kleine Info zu unserem Verpackungsmaterial:

Wie ist das eigentlich mit dem Eierkarton, der Milchflasche oder dem Kräutertopf? Verpackungen gibt es viele und gerade deswegen sind nicht alle gleich zu behandeln.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, so wenig Verpackungsmüll wie möglich zu produzieren. Ganz drauf verzichten können wir jedoch nicht. Gerade zum Erhalt der Frische oder zum Schutz von empfindlichem Obst oder Gemüse greifen wir dann doch noch zur Verpackung. Doch so richtig zufrieden sind wir damit nicht.

Deshalb sind wir immer auf der Suche nach neuen Innovationen bei der Nachhaltigen Verpackung. So haben wir vor zwei Jahren die üblichen Bio-Plastiktüten gegen Tüten auf Basis von Kartoffelstärke ausgetauscht. Diese sind über den eigenen Komposthaufen abbaubar, dürfen aber leider nicht in die Biotonne, da sich die Tüten sonst in der Zerkleinerungsanlage der Müllverwertung verfangen.

So schön sich die losen Eier in der Hofkiste machen würden, ist es doch unverzichtbar, einen Eierkarton zu nutzen. Dieser ist aus recyceltem Papier und kann zuhause mit vielen Möglichkeiten wiederverwendet werden. Warum wir die Eierkartons dann nicht zurücknehmen? Einfach gesagt: Wir dürfen das nicht. Die Eierschale ist nie zu 100% sauber. So können leicht Rückstände im Eierkarton bleiben die verhindern, dass der Eierkarton wiederverwendet werden darf. Stattdessen können Sie den unteren Teil aber super zur Anzucht von Saatgut oder zum Basteln verwenden.

Wenn wir uns den Kräutertopf so anschauen sieht er doch ganz normal aus, oder? Doch auch hier denken wir nachhaltig: Sobald es unsere eigenen Kräuter gibt, können wir die Kräutertöpfe wiederverwenden. Und sollten uns doch einmal die Töpfchen ausgehen, achten wir darauf Kräutertöpfe aus recyceltem Plastik zu nutzen. Das merken Sie daran, dass die Töpfe nicht so dick sind, wie die üblich im Handel erhältlichen. Also immer her damit. Die Töpfe von unseren eigenen Kräutern nehmen wir gerne gesäubert wieder zurück.

Zum Schluss möchten wir Ihnen noch unser Mehrweg ans Herz legen. Wir arbeiten stehts im Vertrauen zu unseren Kunden und haben uns aus diesem Grund dazu entschieden, von Anfang an kein Pfand für die Mehrwegflaschen und -gläser zu berechnen. Dieses Vorgehen erspart uns viele Stunden Arbeit und ist für Sie deutlich weniger Aufwand, die Rechnung und den Lieferschein nachzuvollziehen. Natürlich verlassen wir uns hierbei absolut auf die Ehrlichkeit und Treue aller Hofkisten Kunden. Nur solange Sie die Mehrwegflaschen und Gläser zusammen mit der Pfandkiste für unsere Fahrer zur Mitnahme raus stellen, können wir diesen Weg weiter gehen. Wir bitten deshalb alle Kunden, Einweg über die Glascontainer zu entsorgen und jede Mehrwegflasche oder jedes Mehrwegglas an uns zurück zu geben.

Mit vielen Grüßen aus dem Büro, Nicole (Verkaufsleitung) 

24. Februar 2022

Lagertipps zu Zitrusfrüchten:

  • Orangen, Clementinen, Zitronen und Grapefruit gehören zu den sogenannten Zitrusfrüchten. Uns ist besonders wichtig, dass unsere Bio-Zitrusfrüchte weder vor noch nach der Ernte mit Fungiziden und Konservierungsmitteln behandelt werden. Das können Sie sehen, schmecken und auch riechen. Haben Sie schon gewusst das Zitrusfrüchte nicht nachreifen? Aus diesem Grund werden alle Sorten bereits genussreif geerntet. Das hat den Vorteil, dass jede Frucht bereits mit ihrem vollen Aroma bei Ihnen ankommt.
  • Orangen, Clementinen und Co. gehören nicht in die Obstschale. So schön sich die bunt gefüllte Schale auf dem Tisch auch macht, verzichten Sie lieber darauf. Da die Schale der Bio-Zitrusfrüchte unbehandelt ist sind sie besonders anfällig für das Reifegas Ethylen, dass zum Beispiel Äpfel absondern. Auch der direkte Kontakt zu anderen Früchten kann schneller zu Druckstellen führen, die sich gerade bei milder Raumluft rasend schnell zu Faulstellen entwickeln. Am besten lagern Sie die Früchte an einem dunklen luftigen und nach Möglichkeit nicht zu trockenem Ort. Und wenn Sie den Früchten dann noch etwas Platz schenken, lassen sie sich recht lange lagern.
  • Doch gerade gegen Ende der Saison (Saisonkalender) gehören alle Zitrusfrüchte unbedingt in den Kühlschrank und sollten innerhalb von 5-10 Tagen verzehrt werden, damit es keinen Geschmacksverlust gibt.

 

11.Februar 2022 

Im Frühjahr erwachen die Kartoffeln aus ihrem Winterschlaf

Saatkartoffeln werden im Frühjahr gesetzt. Das heißt, sobald die Böden trocken genug sind, sodass man sie bearbeiten kann, wird eine Furche gezogen und die vorgekeimten Knollen hineingelegt. Die ersten Frühkartoffeln werden ab Juli gerodet, die letzten bis in den Oktober hinein. Das sind dann die Lagerkartoffeln, die je nach Sorte bis kurz vor der nächsten Ernte kühl,  trocken und dunkel gelagert werden können.

Natürlicherweise fangen die Knollen jedoch (auch abhängig von der Sorte) ab Februar/März wieder an zu keimen und auszutreiben. Kleine, helle Keimsprossen an den Kartoffeln sind aber unbedenklich, werden sie größer und verfärben sich rot oder grünlich, sollte man sie nicht mehr verzehren. Bei guter Lagerung (dunkel, trocken & kühl) kann der Prozess des Austreibens ohne chemische Hilfsmittel lange unterbunden werden. Bei Kartoffeln die nicht aus kontrolliert biologischen Anbau stammen, kommen jedoch häufig verschiede „Keimhemmer“ zum Einsatz. Diese sogenannten Wachstumsregulatoren werden u.a. während des Wachstums der Kartoffelpflanze auf die Blätter gespritzt; also dann, wenn die Knollen noch auf dem Acker stehen. Dazu gehört z.B. das als Nervengift bekannte Pestizid Maleinsäurehydrazid.

Auf viele Insekten, wie z.B. der Florfliege, die ein wichtiger natürlicher Nützling ist und im Bio-Anbau bewusst gegen Blattläuse eingesetzt wird, wirkt dieses Pestizid tödlich. Ein negativer Einfluss auf andere Tierarten kann angenommen werden. Da diese Substanzen über die Blätter aufgenommen werden gelangen sie auch in die Knollen, somit hilft kein Waschen oder Schälen. Ebenfalls werden Zwiebeln, Knoblauch und Schalotten im konventionellen Anbau mit diesem Mittel behandelt. Weitere Mittel zur Keimhemmung mit den „schönen“ Namen wie Imazalil oder Thiabendazol kommen während der Lagerung zum Einsatz, auch bei Zitrusfrüchten.

Es gibt leider keine Kennzeichnungspflicht für den Einsatz von keimhemmenden Pestiziden, aber sicher ist: Bio-Kartoffeln sind frei von Chemikalien!

 

07.Januar 2022 

„Erst Regional macht Bio zu Öko“ 

So lautet eine Überschrift aus dem Fachhandelsmagazin BIOwelt (Ausgabe 12/2021).

Hier einige Fakten aus der Hofkiste: Die Entfernungen zu unseren Hauptproduzenten:

  • Bioland Gärtnerei Hüsgen - direkt bei uns, also WIR
  • Demeter Gärtnerei und Bio-Großhändler Bois - Meckenheim, knapp 45 km
  • Demeter Gärtnerei Bursch - Bornheim, knapp 40 km
  • Bioland Gärtnerei Paulinenwäldchen - Aachen, 115 km
  • Bioland Wiesengut, Kartoffeln - Hennef, 11 km
  • Bioland Eierhof Ellingen - Hennef Uckerath, 2,5 km
  • Demeter Eier & Schaf/Ziegenkäse Kalteiche - bei Siegen, 80 km
  • DLS Demeter Vollkornmühlenbäckerei - Hennef, 8 km
  • Demeter Bäckerei Laib&Seele - Rheinbach, 80 km

Unsere Touren zu Ihnen:

  • Entfernung von Kunde zu Kunde durchschnittlich 2,3 km

 

31.Dezember 2021 

Was heißt Regional?

Es gibt keine verbindliche Definition für den Umkreis regionaler Produkte. Bei uns in der Hofkiste bedeutet REGIONAL, diese Produkte stammen aus einem Umkreis von max. 150 km. Und je näher desto besser!

Allerdings machen wir in unseren Regio-Sortimenten während der Wintermonate hin und wieder eine Ausnahme und planen deutschlandweit und in Ausnahmefällen auch holländische Bio-Produkte mit ein. Geben Sie uns eine Info, falls Sie das nicht möchten.

 

31.Dezember 2021 

Info zu Ihren Obst-Sortimenten

Zwei Obstsorten beziehen wir nicht aus Europa: Bananen und Ananas, weil diese in unseren Nachbarländern (noch) nicht angebaut werden. Bei allen anderen Sorten verzichten wir auf Überseeware und bieten diese nur an, wenn sie aus Europa stammen, z.B. Mango, Avocado, Kaki, Kiwi….. Somit ist die Auswahl momentan etwas reduziert. Aber der nächste Frühling kommt bestimmt und mit ihm wieder eine schöne Obst-Auswahl.

 

22.Dezember 2021 

Zum Schluss eine wichtige Info zu unserem Mindestbestellwert!

Nach inzwischen drei Jahren gleichbleibenden Mindestbestellwert werden wir diesen nun erhöhen. Ganz einfach deshalb, weil wir mit 18,50 EUR ohne Anfahrtspauschale nicht mehr über die Runden kommen. Wir haben eine Erhöhung lange herausgezögert, nun schreiben wir unter 22,50 EUR rote Zahlen. Das heißt, ab Januar 2022 liefern wir erst ab 22,50 EUR ohne Liefergebühr. Bei einer Bestellung unter diesem Betrag berechnen wir eine fließende Liefergebühr, angepasst an Ihren Bestellwert. Unter 16,50 EUR können wir Sie nicht beliefern.

Dafür haben wir mittlerweile unser Sortiment um ein Vielfaches vergrößert und werden auch im kommenden Jahr weitere Produktlinien ins Programm nehmen. Nicht nur Essbares.... und wie immer von ausgesuchten Produzenten.  Unsere Kriterien: Betriebe mit klar durchschaubaren Betriebsstrukturen – *vorrangig Familienbetriebe, *Produzenten die Bio leben und nicht nur mit Bio handeln, *so regional wie möglich.

 

22.Dezember 2021 

Wir wünschen frohe & besinnliche Weihnachtstage!

Bei uns heißt es jetzt Endspurt! Nun ist die letzte Woche des Jahres, in der wir Ihre Hofkisten packen und liefern, angebrochen. Wir freuen uns über diese eine Woche zwischen den Jahren, in der wir pausieren können – das gesamte TEAM hat es sich verdient.

Für mich persönlich heißt das nun auch zur Ruhe zu kommen, hier und da aufzuräumen, was so alles im Laufe des Jahres liegen geblieben ist. Auf jeden Fall auch mein frisch gebackenes Enkelkind und den Rest der Familie zu genießen sowie die Zeit mit meinem Pferd und meinen Büchern verbringen zu können.

Und was kommt nächstes Jahr? Wir bauen!

Die Hofkiste bekommt ein neues Zuhause. Wenn alles gut geht, werden Ihre Kisten im Herbst 2022 im Blumenhof in Eitorf gepackt - vier Kilometer vom jetzigen Standort entfernt. Wir freuen uns auf etwas mehr Platz und unseren schönen Hof.

 

30.September 2021 

Multisaatt Woche bei DLS

„...kaum vorstellbar, aber dennoch wahr. Noch immer hungert weltweit jeder achte Mensch in unserer modernen, westlichlichen Welt steigt die Ernährungsunsicherheit täglich. Der Welternährungstag macht auch in diesem Jahr auf dieses weltweite Hungerproblem aufmerksam. Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen nutzen den Welternährungstag, um sich mit den Themen Welthunger und Ernährungssicherungen auseinanderzusetzen.

Wie in den letzten Jahren, können Sie mit uns, der DLS Vollkorn-Mühlenbäckerei auch dieses Jahr helfen, die Ernährungsunsicherheit und den Hunger vor Ort zu verkleinern..." 

Wir von der Hofkiste unterstützen diese Aktion und wünschen einen hohen Erlös der an die ortsansässige Tafel gespendet wird. 

 

09.September 2021 

Hofkiste: Was ist denn da in der Kiste?

Es fühlt sich bereits wie Herbst an und wenn wir so zurückblicken, fragen wir uns doch alle, wo der Sommer denn geblieben ist... Regen und Nässe haben ihn diesem Jahr dominiert und unsere Sommerplanung durcheinandergebracht.

Was machte das nun mit unserem Obst & Gemüse? Jeder Mensch mit eigenem Garten kennt die Vorfreude, wenn er die Setzlinge einpflanzt oder die Samen aussäht, die zu schmackhaftem Gemüse heranwachsen sollen. Und auch das kleine Glücksgefühl, wenn die erste Tomate sich rot färbt, die erste Gurke heranwächst und tatsächlich ein kleiner Kürbis heranreift.

Auch unsere Gärtner arbeiten mit dieser Vorfreude und bereiten alle Flächen bereits lange im Voraus auf die hoffentlich reiche Ernte vor. Dieses Jahr aber hat uns allen die Nässe einen Strich durch die sorgfältige Planung gemacht. Tomaten, denen wir im Frühjahr noch beim Wachsen zusehen konnten, werden einfach nicht rot und werfen von heute auf morgen Frucht und Blätter ab. Gurken die anstatt knackig zu werden im Ansatz wie vertrocknet aussehen und deren Blätter immer grauer werden. Das sind Rückmeldungen unserer Kunden aus deren eigenen Gemüsegarten. Doch auch unsere Gewächshäuser sehen ganz ähnlich aus. Wo wir doch sonst zum Spätsommer hin Angebote mit Mini Gurken aus den eigenen Gewächshäusern oder leckeren Tomaten ab 2kg anbieten konnten, sind wir dieses Jahr froh Ihnen dennoch Tomaten und Gurken anbieten zu können. 

Als treue Hofkistenkunden wissen Sie bestimmt schon, dass unser Obst oft eine besondere Sorgfalt benötigt. Gerade das Steinobst verlangt eine strenge Kühlkette und muss besonders schonend gepackt werden, damit keine Druckstellen entstehen. Auch hier schlug das Wetter zu und führte dazu, dass sich die Druckstellen häufiger rascher zu unschönen Faulstellen entwickelten. Das geht tatsächlich bereits in wenigen Stunden und heißt keineswegs, dass das Obst nicht frisch ist. Die Schädlinge sind auf dem Vormarsch und gerade aktuell, hat der Pflaumenwickler viele Zwetschgenbäume, trotz angebrachter Klebefallen, im Sturm erobert. Im Hinblick auf all die Kulturen, die dem Wetter widerstanden und trotz Dauerregens gut entwickelten, schauen wir positiv auf die kommenden Monate. Für unsere Kundengärten wünschen wir das Beste und hoffen auf eine gute herbstliche Ernte.

Mit vielen Grüßen aus dem Büro, Nicole (Verkaufsleitung)