Rosenkohl – kräftig, nussig und besser als sein Ruf
Rosenkohl ist ein Gemüse mit Charakter. Sein Geschmack ist würzig, leicht herb und entwickelt beim Garen eine angenehm nussige Tiefe. Richtig zubereitet wirkt er nicht streng, sondern rund
und überraschend fein – besonders in der kühlen Jahreszeit ein echtes Wohlfühlgemüse.
In der Küche zeigt Rosenkohl, wie wandelbar er ist. Kurz gegart bleibt er bissfest und klar im Geschmack, im Ofen oder in der Pfanne entwickelt er Röstaromen und eine milde Süße. Er passt
gut zu einfachen Zutaten und verträgt kräftige Begleiter, ohne unterzugehen.
Auch im Alltag ist Rosenkohl unkompliziert. Mit wenig Vorbereitung lässt er sich vielseitig einsetzen und bringt Struktur und Substanz auf den Teller – ideal für herzhafte, ehrliche
Küche.
Kleine Kochhilfe – passt besonders gut für:
– Ofengerichte und Pfannengerichte
– Als Beilage zu herzhaften Hauptgerichten
– In Kombination mit Kartoffeln oder Wurzelgemüse
– Kurz gegart oder angebraten für Röstaromen
Wissenswert:
Der typische, manchmal als streng empfundene Geschmack von Rosenkohl entsteht vor allem durch langes Kochen. Wird er nur kurz gegart oder geröstet, bauen sich diese Stoffe ab und es
entstehen nussige, milde Aromen – ein Unterschied, den man sofort schmeckt.