Das Patagonische Eisenkraut ist eine mehrjährige Staude mit aufrechtem Wuchs und langen, schlanken Stängeln. An deren Enden bilden sich zahlreiche kleine Blütenschirmchen in Lila. Die
Pflanzen werden im Ziergarten, in Einzelstellung oder in größeren Gruppen verwendet und eignen sich auch für Balkonkästen und Gefäße.
Besonderheiten der Sorte:
Die Sorte entwickelt hohe Stängel mit vielen verzweigten Blütenständen. Sie wird häufig von Insekten besucht und kann sowohl als Zierpflanze als auch für den Schnitt genutzt werden. Das
Patagonische Eisenkraut wird als Solitärpflanze beschrieben und wirkt besonders in lockeren Pflanzungen.
Wichtiger Anbautipp:
Die Samen besitzen eine längere Keimdauer und sollten vor der Aussaat mindestens sieben Tage bei etwa fünf Grad Celsius vorkühlt werden. Beim Direktsäen ist darauf zu achten, nicht zu dicht
auszusäen.
Aussaat und Anbau:
Die Anzucht kann über Vorzucht erfolgen oder durch Direktsaat. Das Saatgut ist ein Lichtkeimer und wird nur leicht mit Erde bedeckt. Beim Pflanzen im Freiland werden Abstände von etwa
dreißig mal vierzig Zentimetern empfohlen.
Ernte:
Die Blütenstände können während der Blütezeit geschnitten und als Schnittblumen verwendet werden.
In der Küche und Ernährungswert:
Dieser Abschnitt entfällt, da Patagonisches Eisenkraut nicht als Nahrungspflanze vorgesehen ist.
Schon gewusst:
Das Patagonische Eisenkraut trägt den botanischen Namen Verbena bonariensis. Die Blüten erscheinen schwebend über dem Laub. Die Pflanze wird häufig von Schmetterlingen besucht. Sie lässt
sich gut mit anderen Stauden kombinieren.